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(v. l. n. r.) Phil Janßen, Opa Heinz, Thorben Engel und Philipp Battisti nach ihrem Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ …

Warum Innovation meist im Alltag beginnt – und nicht im Labor

Aus dem SeMa März 2026 · Beitrag · 3 Minuten

(v. l. n. r.) Phil Janßen, Opa Heinz, Thorben Engel und Philipp Battisti nach ihrem Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ …
(v. l. n. r.) Phil Janßen, Opa Heinz, Thorben Engel und Philipp Battisti nach ihrem Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ (abrufbar bei RTL+)

In der Februarausgabe stand der TV-Auftritt von Opa Heinz (99) und seinem Enkel Phil im Mittelpunkt. Nun zeigt sich, wie aus einer Alltagsbeobachtung echte Innovation entstand.

Die Idee der drei Gründer von STEETS entstand nicht im Labor – sondern im Alltag. Im Mehrgenerationenhaus fiel Opa Heinz’ Gehstock immer wieder um – im Badezimmer, im Flur, im Restaurant oder beim Arztbesuch. Doch nicht das Umfallen allein war das eigentliche Problem, sondern das Aufheben. Wer auf eine Gehhilfe angewiesen ist, kann sich nicht einfach schnell bücken. Jeder zusätzliche Handgriff bedeutet Unsicherheit – und manchmal sogar ein erhöhtes Sturzrisiko.

Enkel Phil, der diese Situationen auch bei seiner Oma beobachtete, stellte sich eine naheliegende Frage: Warum gibt es keine Lösung, mit der sich ein Gehstock genau dort abstellen lässt, wo man ihn braucht – frei im Raum, ohne Wand, ohne Haken, ohne feste Halterung? Eine Lösung, die mitgeht, wohin der Mensch geht.

Gemeinsam mit seinen zwei Freunden Thorben und Philipp, die zu diesem Zeitpunkt noch Medizintechnik und Betriebswirtschaft studierten, begann Phil, nach einer passenden Lösung zu suchen. Doch auf dem Markt fand sich nichts, was dieses Problem wirklich überzeugend löste. Also reifte die Entscheidung, selbst ein System zu entwickeln – eines, das einfach funktioniert, intuitiv zu bedienen ist und sich nachträglich an Gehstöcken sowie Unterarmgehstützen anbringen lässt.

Was auf den ersten Blick simpel wirkt, entpuppte sich als komplexe Entwicklungsaufgabe. Denn das Produkt sollte aus jeglicher Sicht durchdacht sein: funktional, stabil, langlebig, sicher und zugleich unauffällig im Alltag. Gemeinsam mit Ärzten, Therapeuten und Anwendern entstand ein 46-seitiger Anforderungskatalog. Über knapp vier Jahre hinweg wurde konstruiert, getestet, verworfen, verbessert und erneut geprüft – bis jede Bewegung, jede Belastung und jede Alltagssituation berücksichtigt war.

Entstanden ist die STEETS Abstellhilfe: ein durchdachtes, kleines Zusatzmodul, das sich mit nur einer Handbewegung ausklappen lässt und die Gehhilfe stabil im Raum positioniert. Beim Weitergehen klappt sich das System automatisch wieder ein. Kein Anlehnen, kein Suchen nach einer Ablagefläche – mehr Sicherheit genau dort, wo sie gebraucht wird.

Warum Innovation meist im Alltag beginnt – und nicht im Labor

Erst in der Anwendung zeigt sich, wie selbstverständlich das System funktioniert. Genau diese Kombination aus Einfachheit und technischer Präzision wurde mehrfach ausgezeichnet. Bei „Die Höhle der Löwen“ brachte Investor Frank Thelen es auf den Punkt: „Das ist eine der elegantesten Lösungen, die ich jemals gesehen habe.“ Denn Innovation bedeutet nicht immer, völlig Neues zu erfinden. Manchmal bedeutet sie, ein bestehendes Problem so zu lösen, dass der Alltag spürbar leichter und sicherer wird – auch wenn das Ergebnis am Ende so selbstverständlich wirkt, als hätte es schon immer existiert.

Die STEETS Abstellhilfe ist heute als zertifiziertes Medizinprodukt sowohl im Sanitätshaus als auch online erhältlich. Und auch Opa Heinz profitiert mit seinen fast 100 Jahren weiterhin von der smarten Erfindung – dort, wo sie ursprünglich ihren Anfang nahm: im ganz normalen Leben.

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Anzeigensonderveröffentlichung

Text: SeMa Redaktion