
Fotos: Senioren Umzüge Hamburg
Der eine oder die andere hat sie sicher schon gesehen – die weißen Transporter mit der Aufschrift Senioren Umzüge Hamburg und dem markanten Bild, das Sie auch immer in der Anzeige unter dem Vorwort im SeMa finden. Seit Anfang 2024 führt Hendrik Wiegand das Unternehmen hinter den Wagen. Das Ziel des 36-Jährigen: Umzüge für Senioren einfach und menschlich durchzuführen.
„Ich habe die Firma nicht gegründet, aber ich wollte immer selbstständig sein“, erzählt Wiegand. Gemeinsam mit zwei Freunden suchte er 2023 nach einem Unternehmen, das er übernehmen und weiterentwickeln konnte. Fündig wurde er bei der Senioren Umzüge Hamburg GmbH, einem Betrieb mit über 16 Jahren Erfahrung und einem eingespielten Team, dessen Inhaber in Ruhestand gehen wollte. Schon nach den ersten Gesprächen war für ihn klar: „Das ist eine tolle Firma, mit super Leuten und echtem Mehrwert für die Kunden.“
Der gebürtige Hannoveraner lebte zuvor in Köln und zog für seine neue Aufgabe in die Hansestadt. „Hamburg gefällt mir unglaublich gut“, sagt er. „Und es ist schön, etwas Sinnvolles zu tun.“ Das Besondere an seinem Unternehmen ist der Rundum-Service: Das Team übernimmt nicht nur den Transport, sondern auch das Ein- und Auspacken, Entrümpelungen und kleine handwerkliche Arbeiten wie Streichen, das Entfernen von Bodenbelägen und das Verlegen von Laminat. „Wir begleiten Menschen in einer sensiblen Lebensphase“, sagt Hendrik. „Ein Umzug im Alter ist oft emotional – da braucht es Geduld und Verständnis.“ Bei seinen Besichtigungen nimmt er sich daher Zeit – nicht nur, um Möbel zu vermessen, sondern auch, um zuzuhören und die Geschichte hinter dem Umzug zu verstehen. „Viele unserer Kunden ziehen nach Jahrzehnten aus ihrem Zuhause aus. Das ist nicht einfach Möbel einpacken und auspacken.“
Oft geht es auch um finanzielle Fragen. „Wer einen Pflegegrad hat, kann für einen Umzug, der das Wohnumfeld verbessert, bis zu 4180 Euro Zuschuss von der Pflegekasse bekommen“, erklärt Hendrik. „Wir beraten unsere Kunden gerne dazu.“ Besonders gern erinnert er sich an eine Kundin, die nach ihrem Umzug in eine Seniorenresidenz überglücklich war: „Sie erzählte mir später, dass sie dort viele neue Kontakte gefunden hat und froh ist, diesen Schritt gegangen zu sein.“ Solche Begegnungen sind es, die besonders in Erinnerung bleiben.
Und manchmal gibt es auch Kurioses – wie den Kunden, der vormittags vorbeikam und um 14 Uhr dann umziehen wollte. „Das war selbst für uns ein bisschen zu spontan“, sagt Wiegand schmunzelnd. „Aber es zeigt, wie die Vorbereitung oft unterschätzt wird.“ Sein wichtigster Rat: „Man sollte sich Zeit lassen. Ein Umzug ist körperlich und emotional anstrengend. Ein, zwei Tage Puffer tun immer gut.“
Rund 15 Menschen gehören inzwischen zu seinem Team. „Bei uns arbeiten Umzugshelfer, Monteure und Bürokräfte.“ Nach der Übernahme hat Hendrik vieles modernisiert. „Wir haben dadurch einfach mehr Zeit für das Wesentliche.“ Wenn also demnächst wieder ein Wagen von Senioren Umzüge Hamburg durch die Stadt rollt, steckt in diesem nicht nur Muskelkraft, sondern auch viel Menschlichkeit.
Dieses Gespräch können Sie sich in ganzer Länge auch auf sema-senioren-magazin.de/podcast anhören.
Text: Jan Philipp Platenius
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