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Der Landes-Seniorenbeirat Hamburg mit der Vorsitzenden Sabine Illing (vorne 3. v. li.)

Die Seniorenvertretungen sind in die neue Amtszeit gestartet

Aus dem SeMa Oktober 2025 · Beitrag · 2 Minuten

Der Landes-Seniorenbeirat Hamburg mit der Vorsitzenden Sabine Illing (vorne 3. v. li.)
Der Landes-Seniorenbeirat Hamburg mit der Vorsitzenden Sabine Illing (vorne 3. v. li.)

Foto: LSB/Jörn Meve

Im Frühjahr sind Hamburgs Seniorenbeiräte in den sieben Bezirken und auf Landesebene neu gebildet worden. Nach dem Hamburgischen Seniorenmitwirkungsgesetz sind sie vier Jahre lang bis Ende März 2029 im Amt. In den Beiräten sind Frauen und Männer zu annähernd gleichen Teilen sowie jeweils zwei Personen mit Migrationshintergrund vertreten.

Der Landes-Seniorenbeirat Hamburg mit der Vorsitzenden Sabine Illing (vorne 3. v. li.) Im Frühjahr sind Hamburgs Seniorenbeiräte in den sieben Bezirken und auf Landesebene neu gebildet worden. Nach dem Hamburgischen Seniorenmitwirkungsgesetz sind sie vier Jahre lang bis Ende März 2029 im Amt. In den Beiräten sind Frauen und Männer zu annähernd gleichen Teilen sowie jeweils zwei Personen mit Migrationshintergrund vertreten. Der Landes-Seniorenbeirat (LSB) mit seinen 15 Mitgliedern ist die ehrenamtliche Interessenvertretung der über 60-Jährigen in Hamburg. Auf der konstituierenden Sitzung im Juni wurde der Vorstand gewählt. Vorsitzende ist Sabine Illing, die langjährig den Altonaer Seniorenbeirat leitete und im vorangegangenen LSB-Vorstand Stellvertreterin war. Reingard Wagner und Ananda Rupasinghe sind die stellvertretenden Vorsitzenden. Die Beisitzer Frank Loeding und Axel Sellmer komplettieren den Vorstand.

Der LSB greift viele Anliegen der älteren Generation auf, thematisiert sie in der Öffentlichkeit und spricht dazu mit politisch Handelnden in Bürgerschaft und Senat. Die Behörden der Stadt sind verpflichtet, den LSB über geplante Regelungen, die Ältere betreffen, zu informieren. Der LSB kann durch Stellungnahmen und Beratung Einfluss auf Entscheidungsprozesse nehmen. Auch grundlegende Themen wie die Rente oder die Zunahme der Altersarmut geht der LSB an.

Im November findet die dreitägige LSB-Jahrestagung mit Teilnehmenden aus den Bezirks-Seniorenbeiräten (BSB) statt. Hier wird es um Teambildung und vor allem um die vorrangigen Anliegen in der neuen Amtszeit gehen. Dabei steht weiterhin der städtische Aktionsplan „Age-friendly City – für ein altersfreundliches Hamburg“ im Mittelpunkt. Großer Handlungsbedarf besteht bei der Verwirklichung der über 100 Maßnahmen des Plans, die der LSB fordert, kritisch verfolgt und unterstützt. Weitere Themen wie der digitale Nachlass stehen auf der Tagesordnung.

Die vom LSB eingesetzten Fachgruppen sind zu ihren ersten Sitzungen zusammengekommen. LSB- und BSB-Mitglieder versuchen gemeinsam, teils unter Hinzuziehung von Fachleuten, wichtige Lebensbereiche und Probleme zu definieren. Lösungsansätze werden erarbeitet und dem LSB-Plenum zur Entscheidung vorgetragen. Acht Fachgruppen widmen sich den Themenfeldern Altersarmut, Digitalisierung, Pflege und Gesundheit, Mobilität, Integration, Inklusion, LSBTIQ+ (Lesben, Schwule, Bi, Trans, Inter, Queer), offene Seniorenarbeit sowie Öffentlichkeitsarbeit. Erstmals eingerichtet wurde die Projektgruppe „Hamburger Klima“, die sich an der Umsetzung des Hitzeaktionsplans der Stadt mit eigenen Vorschlägen beteiligen wird.

Die Aktivitäten werden von zwei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen koordiniert. Die LSB-Geschäftsstelle liegt zentral in der Altstadt der City, das Rathaus ist um die Ecke. „Wir freuen uns auf die kommenden Herausforderungen“, unterstreicht Sabine Illing, „und werden in unserem Engagement nicht nachlassen.“ Aktuelle Informationen, auch zu den Bezirks-Seniorenbeiräten, findet man auf der Website www.lsb-hamburg.de

Landes Seniorenbeirat Hamburg Brandstwiete 1, 20457 Hamburg E-Mail: lsb@lsb-hamburg.de Tel. 040/428 37–19 34

Text: Landes-Seniorenbeirat Hamburg