
Fotos: Magnific
Der Landes-Seniorenbeirat und die DGB Senioren Hamburg nutzen den Internationalen Tag seit 2015 für eine große gemeinsame Festveranstaltung und setzen diese Tradition auch 2026 fort. In diesem Jahr wird das Thema „Vielfalt“ aufgegriffen – unter dem Aspekt „Vielfalt des Alter(n)s“.
Die Welt ist im Umbruch und verändert sich laufend. Veränderungen können Ängste hervorrufen – es schlummern aber auch viele Chancen in ihnen. Älter werden bedeutet eine Veränderung und auch Brüche des eigenen Lebens, der lieb gewonnenen Abläufe, der gewohnten Alltagsstruktur.
Ältere Menschen sind keine homogene Gruppe, sie sind vielfältig wie das Leben selbst und haben unterschiedliche Bedürfnisse. Sie möchten aber auch nicht in Schubladen versenkt, als „vulnerabel“ abgestempelt oder als nutzlos und kostenträchtig für die Gesellschaft angesehen werden.
Ab welchem Alter sind wir „alt“? Was heißt alt? Wo sind die Unterschiede? Sind ältere Menschen anders alt, wenn sie eine andere Lebensbiografie aufweisen, sich anders ausrichten, nicht dem Klischee entsprechen, sondern noch einmal „die Bude rocken“ wollen? Die Veranstaltung am 1. Oktober wird diese und weitere Fragen nicht alle beantworten können, aber vielleicht doch ein paar Informationen oder Denkanstöße geben.
Nach dem Grußwort des Hausherrn Hauptpastor an St. Michaelis Dr. Alexander Röder wird uns der Präses der Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration Senatorin Melanie Schlotzhauer über die aktuelle Senior:innenpolitik in Hamburg auf den neuesten Stand bringen.
Auch mit den älteren Generationen, aber unter dem Aspekt des Mitwirkens als starker Bestandteil der Zivilgesellschaft an Zukunftsfragen, Wahrung der Demokratie und Abschaffung des althergebrachten Altersbildes, befasst sich Jens Peter Kruse, stellvertretender Vorsitzender der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen), und ruft unter anderem noch einmal das Motto des Deutschen Seniorentages 2025 „Worauf es ankommt“ in Erinnerung.
Für das kulturelle Rahmenprogramm sorgen der Chor von „Omas gegen Rechts Hamburg Bergedorf & Drumrum“ und das Improvisationstheater des AWO Aktiv-Treffs Altona-Nord: Lassen Sie sich überraschen!
Die kostenfreie Veranstaltung endet mit einem Imbiss und Getränken und hoffentlich regem Austausch! Der Bachsaal im 1. Stock des Gemeindehauses ist barrierefrei zugänglich. U-Bahn (Rödingsmarkt oder St. Pauli) und S-Bahn (Stadthausbrücke) liegen in der Nähe. Die Buslinien 16 und 17 halten vor der Kirche (Michaeliskirche).
Alle sind herzlich eingeladen – ohne Anmeldung!
Text: SeMa Redaktion
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