{"id":31894770,"date":"2025-11-01T09:00:00","date_gmt":"2025-11-01T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/relaunch.sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/?p=31894770"},"modified":"2026-10-16T09:20:36","modified_gmt":"2026-10-16T07:20:36","slug":"digitalpakt-alter-fuer-mehr-teilhabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/artikel\/digitalpakt-alter-fuer-mehr-teilhabe\/","title":{"rendered":"Digitalpakt Alter: f\u00fcr mehr Teilhabe"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group container prose sema-artikel is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2.5rem\">\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"480\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-1-1024x480.jpg\" alt=\"Digitalpakt Alter: f\u00fcr mehr Teilhabe\" class=\"wp-image-31894445\" srcset=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-1-1024x480.jpg 1024w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-1-300x141.jpg 300w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-1-768x360.jpg 768w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-1-1536x720.jpg 1536w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-1.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph sema-bildnachweis\">Fotos: Pixabay<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wie Internet, Smartphone und Apps dabei helfen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit Juli dieses Jahres soll das Barrierefreiheitsst\u00e4rkungsgesetz daf\u00fcr sorgen, dass Computer und Smartphones, Onlinebanking und Reiseterminals so gestaltet sind, dass jeder problemlos damit umgehen kann. Websites und Smartphone-Programme (Apps) m\u00fcssen laut Gesetz benutzerfreundlich sein \u2013 mit gro\u00dfen Schriften, kontrastreichen Farben, einfacher Navigation. Digitale Technik soll dienstbar sein. Viele helfen, dass es so ist \u2013 so auch der Deutsche Senioren-ComputerClub Hamburg, der am 28. November sein 25-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um feiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ganz unten auf der Tastatur eines Computers \u2013 eine links, eine rechts neben der Leertaste \u2013 finden sich zwei Tasten: \u201eAlt\u201c und \u201eAlt Gr\u201c. Mit etwas Fantasie lassen sich beide mit Blick auf das digitale Know-how von \u00c4lteren deuten. Denn \u201eAlt\u201c und \u201eAlt Gr\u201c haben nichts mit Alter und \u201eGrau\u201c zu tun, sondern bedeuten alternate, auf Deutsch: wechseln (\u201eGr\u201c steht f\u00fcr \u201eGrafik\u201c). Und wer heute auf Senioren schaut, muss seine Meinung \u00e4ndern: Immer mehr sind fit am PC. Aber nicht immer passt es. Daher will der Gesetzgeber nun per Gesetz auf die Taste \u201eAlt = wechseln\u201c dr\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Absicht: Selbstbedienungsterminals, Scannerkassen, Geldautomaten, Fahrausweis- und Check-in-Automaten, Fernsehger\u00e4te mit Internetzugang oder E-Book-Leseger\u00e4te m\u00fcssen so gestaltet sein, dass sie ohne Informatik-Diplom zug\u00e4nglich sind. Aber es geht nicht nur um Ger\u00e4te. Es geht auch um das, was auf den Bildschirm kommt: das Ticket vom HVV, die \u00dcberweisung, die Auskunft, ob der Zug f\u00e4hrt oder wie der Flug nach Gran Canaria buchbar ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">DIGITAL DABEI<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gesetzgeber will verhindern, dass \u00c4ltere abgeh\u00e4ngt und digital diskriminiert werden, weil sie in der Warteschleife am Telefon den \u00dcberblick verlieren oder kein Ticket im Bus kaufen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hersteller sind verpflichtet, ihre Produkte barrierefrei zu machen. Daf\u00fcr gibt es eine CE-Kennzeichnung, die zeigt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Take it easy, altes Haus \u2026 Wir erinnern uns: Vor zw\u00f6lf Jahren klagte Angela Merkel, das Netz sei \u201ef\u00fcr uns alle Neuland\u201c. Heute lautet der Refrain der Politik: Digitalisierung \u2013 und alles wird einfacher, schneller \u2026 Dabei hatte die Kanzlerin nicht ganz unrecht. Die Nutzungsm\u00f6glichkeiten online entwickeln sich so schnell, dass mancher nicht mitkommt. H\u00e4me ist fehl am Platz. Es gilt, den digitalen Graben zwischen denen, die Briefe noch mit der Hand schreiben, und denen, f\u00fcr die die Mail zum Alltag geh\u00f6rt, nicht zu vertiefen. Wer mit dem Handy noch telefoniert und keine Botschaften tippt, geh\u00f6rt nicht zum alten Eisen, sondern ist allenfalls old school. Doch die alte Schule hat immer weniger Sch\u00fcler.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"661\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-2-1024x661.jpg\" alt=\"Digitalpakt Alter: f\u00fcr mehr Teilhabe\" class=\"wp-image-31894446\" srcset=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-2-1024x661.jpg 1024w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-2-300x194.jpg 300w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-2-768x496.jpg 768w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-2-1536x992.jpg 1536w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-2.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">FAST 100 PROZENT<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut Studie des Beratungsunternehmens PwC besitzen 94 Prozent aller 55- bis 75-J\u00e4hrigen ein Smartphone; die Mehrheit ist auf Social-Media-Plattformen unterwegs. Dazu kommt, so eine andere PwC-Studie, dass viele Menschen klassischen Medien mehr vertrauen als Facebook und Co. Dennoch bleibt \u201eNeuland\u201c zu beackern. Ein Verein, der sich daf\u00fcr starkmacht, ist der Deutsche Senioren-ComputerClub Hamburg. Der gemeinn\u00fctzige DSCC wurde 2000 gegr\u00fcndet. Also: Merkel h\u00e4tte sich schon schlaumachen k\u00f6nnen. Heute sind etwa 160 Senioren dabei. Mehr als 70 Prozent sind Frauen. Altersdurchschnitt: Mitte 70. Der \u00c4lteste, ein ehemaliger Lehrer, z\u00e4hlt knapp 90 Lenze.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">DIGI-SPASS<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seither hat es sich der DSCC zur Aufgabe gemacht, die Generation 50+ im Umgang mit Computer, Smartphone und Tablet fit zu machen. Vom Vorstand hei\u00dft es: \u201eWir m\u00fcssen die Maschinen beherrschen, nicht sie uns. Wir bieten Lernm\u00f6glichkeiten, den Computer zu bedienen, sicher im Internet zu surfen, E-Mails zu versenden und mit Programmen umzugehen. Wir wollen Spa\u00df und Freude an der Computerei vermitteln.\u201c Damit diese Freude nicht durch B\u00f6sewichte, Trolle oder Phishing-Mails, die Kennw\u00f6rter \u201efischen\u201c wollen, verg\u00e4llt wird, steht Sicherheit beim Surfen auf dem Plan. Dazu geh\u00f6rt, den Wust der Passw\u00f6rter in den Griff zu bekommen. Ob Einkauf beim Discounter, Bestellung beim Online-Buchh\u00e4ndler oder die Auskunft bei Stadtwerken \u2013 ohne Passw\u00f6rter geht nichts.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Schulung hat der DSCC im Netzwerk rund 20 PCs, dazu Beamer, Laserdrucker, Drucker, Scanner, einen Dia-, Film- und Foto-Scanner sowie eine Einrichtung zur Musikdigitalisierung. Mit der Hardware ist der DSCC zufrieden \u2013 nicht aber mit dem, was Tech-Konzerne f\u00fcr \u00e4ltere User anbieten: \u201eEs gibt Seniorentelefone mit gro\u00dfen Tasten, aber die haben weniger Funktionen. Konzerne k\u00fcmmern sich nicht um \u00c4ltere.\u201c Dabei steigt die On- und Offline-Nutzung unter Senioren. Die meisten w\u00e4hlen das Smartphone, etwa um Fahrkarten zu buchen oder Kinder virtuell zu besuchen. Mit deren Vorlieben f\u00fcr \u201ejunge\u201c Online-Angebote haben \u00c4ltere weniger am Hut. TikTok oder Instagram sind Neuland.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"733\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-3-1024x733.jpg\" alt=\"Digitalpakt Alter: f\u00fcr mehr Teilhabe\" class=\"wp-image-31894447\" srcset=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-3-1024x733.jpg 1024w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-3-300x215.jpg 300w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-3-768x550.jpg 768w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-3-1536x1100.jpg 1536w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-3.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">ONLINEBANKING<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf einem anderen Gebiet m\u00fcssen \u00c4ltere mittlerweile \u201ezu Hause\u201c sein \u2013 es geht um Geld. Immer mehr Banken schlie\u00dfen ihre Filialen oder bauen ihre Bankautomaten ab. Das ist nicht nur b\u00f6sen Buben geschuldet, die die Automaten in die Luft jagen. Der R\u00fcckbau ist auch der Tatsache geschuldet, dass immer weniger Bankkunden \u2013 auch \u00c4ltere \u2013 am Schalter stehen. Sie \u00fcberweisen Geld per Smartphone oder pr\u00fcfen das Konto. Dabei sei das Smartphone allein keine sichere Bank. Wer sich am Hauptbahnhof bei seiner \u201eKasse\u201c einloggt, nutzt ein mobiles Netz \u2013 und das ist anf\u00e4llig f\u00fcr Schurkereien. Onlinebanking: ja, wenn es am PC und am Smartphone passiert. Eine Verifikation \u00fcber Passwort und\/oder Fingerabdruck oder Gesichtserkennung macht das Konto zwar nicht sicher wie Fort Knox, sch\u00fctzt aber vor Missbrauch. Hinweis vom DSCC: \u201eEin Smartphone ist n\u00f6tig f\u00fcr die Zwei-Faktor-Identifikation. So ist zu vermeiden, dass eine Transaktion auf nur einem Ger\u00e4t stattfindet. Kritische Vorg\u00e4nge sollten nicht vom Smartphone allein durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"709\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-4-1024x709.jpg\" alt=\"Digitalpakt Alter: f\u00fcr mehr Teilhabe\" class=\"wp-image-31894448\" srcset=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-4-1024x709.jpg 1024w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-4-300x208.jpg 300w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-4-768x532.jpg 768w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-4-1536x1064.jpg 1536w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-november-2025-digital-4.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">DIGITAL-MENTOREN<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der DSCC ist einer in Hamburg, der daf\u00fcr sorgt, dass sich Senioren nicht im digitalen Netz verheddern. Ein hamburgweites Projekt hei\u00dft \u201edigital dabei \u2013 Digital-Mentor:innen f\u00fcr Hamburg\u201c. Es bietet kostenlose Digital-Schulungen f\u00fcr Senioren. Daf\u00fcr werden Ehrenamtliche gewonnen, geschult und an Kooperationspartner vermittelt. \u201edigital dabei\u201c wird von der Sozialbeh\u00f6rde gef\u00f6rdert und im Albertinen-Haus in Schnelsen koordiniert. F\u00fcr Projektleiterin Kirsten Sommer wird die \u201eDigitalisierung nicht nur f\u00fcr J\u00fcngere gemacht. Sie kann generationen\u00fcbergreifend n\u00fctzlich sein.\u201c Sie z\u00e4hlt auf, wo Computer, Tablet oder Smartphone den Alltag erleichtern: Einkauf von zu Hause, Apothekenbestellungen oder online einen Arzttermin buchen. Auch zur Unterhaltung dient die Technik: \u201eViele Senioren entdecken Streaming \u2013 also Filme und Serien auf Abruf \u2013 oder h\u00f6ren \u00fcber Plattformen wie Spotify Musik aus ihrer Jugend.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">DIGITAL H\u00d6REN UND SEHEN<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Digitale Technik kann aber nicht nur Freude machen, sondern auch helfen, wenn Sehen und H\u00f6ren schwerfallen oder \u201eWei\u00dft du noch?\u201c Achselzucken ausl\u00f6st: Programme lesen Texte vor \u2013 etwa E-Mails oder Zeitungsausschnitte. Apps erinnern an Medikamente, Arzttermine oder den Spaziergang. Wer Schwierigkeiten beim Tippen hat, nutzt Spracherkennung \u2013 das Ger\u00e4t schreibt, was man spricht. Sommer: \u201eSo hilft Technik, selbstst\u00e4ndig zu bleiben, auch wenn manches nicht mehr so leichtf\u00e4llt wie fr\u00fcher.\u201c Viele junge Menschen sind zwar social medial dabei, und das Handy klebt in der Hand. Doch viele sind einsam.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und die \u00c4lteren? \u201eDigitale Ger\u00e4te k\u00f6nnen ein Mittel gegen Einsamkeit sein. Viele Senioren nutzen Videotelefonie mit Kindern oder Enkeln \u2013 sei es per Zoom, WhatsApp oder Skype. Das ist besonders wertvoll, wenn die Familie nicht in der N\u00e4he wohnt. Auch Online-Treffpunkte wie Seniorenforen, digitale Stammtische oder virtuelle Kaffeerunden bieten Austausch, wenn der direkte Kontakt schwerf\u00e4llt. Manche Seniorentreffs oder Kirchengemeinden bieten sogar Online-Angebote an, etwa die \u00dcbertragung von Gottesdiensten.\u201c Dazu ist im NDR von Benediktinerinnen im Bistum Osnabr\u00fcck zu h\u00f6ren: \u201eJesus h\u00e4tte heute einen TikTok-Account gehabt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph sema-autor\">Text: Dr. Hergen Riedel<\/p>\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fotos: Pixabay Wie Internet, Smartphone und Apps dabei helfen. Seit Juli dieses Jahres soll das Barrierefreiheitsst\u00e4rkungsgesetz daf\u00fcr sorgen, dass Computer und Smartphones, Onlinebanking und Reiseterminals so gestaltet sind, dass jeder problemlos damit umgehen kann. Websites und Smartphone-Programme (Apps) m\u00fcssen laut Gesetz benutzerfreundlich sein \u2013 mit gro\u00dfen Schriften, kontrastreichen Farben, einfacher Navigation. 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