{"id":31894768,"date":"2025-10-01T09:00:00","date_gmt":"2025-10-01T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/relaunch.sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/?p=31894768"},"modified":"2026-10-16T09:20:35","modified_gmt":"2026-10-16T07:20:35","slug":"wohngeld-unterstuetzung-bei-steigenden-wohnkosten-im-alter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/artikel\/wohngeld-unterstuetzung-bei-steigenden-wohnkosten-im-alter\/","title":{"rendered":"Wohngeld: Unterst\u00fctzung bei steigenden Wohnkosten im Alter"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group container prose sema-artikel is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2.5rem\">\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large sema-klein\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"813\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-wohngeld-1-813x1024.jpg\" alt=\"Wohngeld: Unterst\u00fctzung bei steigenden Wohnkosten im Alter\" class=\"wp-image-31894515\" srcset=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-wohngeld-1-813x1024.jpg 813w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-wohngeld-1-238x300.jpg 238w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-wohngeld-1-768x967.jpg 768w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-wohngeld-1-1220x1536.jpg 1220w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-wohngeld-1.jpg 1271w\" sizes=\"auto, (max-width: 813px) 100vw, 813px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph sema-bildnachweis\">Fotos: SoVD, Pixabay<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele \u00e4ltere Hamburger*innen leben von kleinen Renten. Angesichts hoher Miet- und Energiepreise werden Wohnkosten f\u00fcr viele von ihnen immer mehr zur existenziellen Belastung. Das Wohngeld kann f\u00fcr Rentner*innen eine wichtige finanzielle Entlastung bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jede*r F\u00fcnfte der \u00fcber 65-J\u00e4hrigen ist laut 9. Altersbericht der Bundesregierung in Deutschland arm oder armutsgef\u00e4hrdet, in Hamburg sind bereits \u00fcber 66 500 Menschen betroffen \u2013 Tendenz steigend. Mehr als 32500 Hamburger*innen beziehen Grundsicherung im Alter, 19 000 \u00fcberwiegend \u00e4ltere Menschen Erwerbsminderungsrente. Doch Sch\u00e4tzungen zufolge nehmen etwa 60 Prozent der eigentlich berechtigten Personen keine Grundsicherung im Alter in Anspruch \u2013 aus Unkenntnis, Scham oder Angst vor b\u00fcrokratischen H\u00fcrden. \u201eViele Menschen haben jahrzehntelang gearbeitet, und trotzdem reicht die Rente im Alter nicht\u201c, erkl\u00e4rt Klaus Wicher, Landesvorsitzender SoVD Hamburg. \u201eVor allem Frauen geraten in die Altersarmut, weil sie Kinder gro\u00dfgezogen und sp\u00e4ter Angeh\u00f6rige gepflegt haben. Diese Sorgearbeit f\u00fchrt zu Unterbrechungen ihrer Erwerbsbiografien. Anerkennung \u2013 auch in finanzieller Hinsicht \u2013 gibt es bis heute wenig.\u201c Umso wichtiger sei es, den Menschen Mut zu machen, staatliche Hilfen auch anzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu geh\u00f6rt das Wohngeld. Es ist ein Zuschuss f\u00fcr Menschen mit geringem Einkommen. Anspruch haben auch Menschen mit kleiner Rente. Wohngeld gibt es nicht nur f\u00fcr Mieter*innen, sondern auch f\u00fcr Eigent\u00fcmer*innen, wenn die Kosten f\u00fcr das Wohneigentum nicht mehr zu stemmen sind. Allerdings: Wer staatliche Leistungen wie B\u00fcrgergeld oder Grundsicherung bekommt, erh\u00e4lt kein Wohngeld.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Antragstellung lohnt sich seit diesem Jahr f\u00fcr mehr Haushalte, da die Einkommensgrenzen als Reaktion auf steigende Miet- und Energiepreise hochgesetzt wurden. Au\u00dferdem wurde das Wohngeld um rund 15 Prozent erh\u00f6ht und liegt aktuell bei etwa 400 Euro monatlich im Schnitt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Antrag muss samt Nachweisen bei der zust\u00e4ndigen Wohngeldstelle eingereicht werden \u2013 dies kann online, per E-Mail oder Briefpost erfolgen. Ausgezahlt wird das Wohngeld in der Regel f\u00fcr zw\u00f6lf Monate, ab dem Monat in dem der Antrag eingegangen ist. H\u00e4ufig gestellte Fragen und weiterf\u00fchrende Informationen zum Thema Wohngeld beantwortet der SoVD Hamburg online unter sovd-hh.de\/sozialberatung-hamburg\/ wohngeld-plus-gesetz. Oder Sie lassen sich als Mitglied des SoVD Hamburg vor Ort von Fachjurist*innen beraten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Armutsgipfel 2025: Wege in eine gerechte Zukunft<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Das Wohnen hat sich inzwischen zu einem zentralen Treiber von Armut und Ungleichheit entwickelt. Deshalb veranstaltet der SoVD Hamburg gemeinsam mit dem Mieterverein zu Hamburg, dem Parit\u00e4tischen Wohlfahrtsverband Hamburg und dem DGB Hamburg am 15. Oktober den ersten Hamburger Armutsgipfel. Ziel der Veranstaltung ist es, die vielschichtigen Ursachen und Folgen von Armut genauer zu beleuchten \u2013 mit besonderem Fokus auf sozial-, wirtschafts- und wohnungspolitische Aspekte \u2013 sowie L\u00f6sungswege zu beschreiben und zu diskutieren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen \u2013 die Teilnahme ist kostenfrei.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Programm und Anmeldung: sovd-hh.de E-Mail: info@sovd-hh.de, www.sovd-hh.de<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph sema-autor\">Text: Nicola Timpe\/SoVD<\/p>\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fotos: SoVD, Pixabay Viele \u00e4ltere Hamburger*innen leben von kleinen Renten. Angesichts hoher Miet- und Energiepreise werden Wohnkosten f\u00fcr viele von ihnen immer mehr zur existenziellen Belastung. Das Wohngeld kann f\u00fcr Rentner*innen eine wichtige finanzielle Entlastung bringen. Jede*r F\u00fcnfte der \u00fcber 65-J\u00e4hrigen ist laut 9. 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