{"id":31894736,"date":"2025-10-01T09:00:00","date_gmt":"2025-10-01T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/relaunch.sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/?p=31894736"},"modified":"2026-10-13T09:04:19","modified_gmt":"2026-10-13T07:04:19","slug":"design-im-alter-der-style-der-spaeten-jahre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/artikel\/design-im-alter-der-style-der-spaeten-jahre\/","title":{"rendered":"Design im Alter: Der Style der sp\u00e4ten Jahre"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group container prose sema-artikel is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2.5rem\">\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"733\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-1-733x1024.jpg\" alt=\"Ausstellungsansicht \u201eHello Image. Die Inszenierung der Dinge\u201c, MK&amp;G. Foto: Henning Rogge, Hamburg\" class=\"wp-image-31894461\" srcset=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-1-733x1024.jpg 733w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-1-215x300.jpg 215w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-1-768x1073.jpg 768w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-1-1099x1536.jpg 1099w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-1.jpg 1145w\" sizes=\"auto, (max-width: 733px) 100vw, 733px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ausstellungsansicht \u201eHello Image. Die Inszenierung der Dinge\u201c, MK&amp;G. Foto: Henning Rogge, Hamburg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis Fr\u00fchjahr 2026 zeigt das Hamburger Museum f\u00fcr Kunst und Gewerbe, wie sich Design von Alltagsdingen wandelte. Beispiel: Kaffee HAG. Er ist vielen \u00c4lteren vertraut, obwohl das koffeinfreie Hei\u00dfgetr\u00e4nk nicht speziell f\u00fcr sie ger\u00f6stet wurde. Und auch Design, Gestaltung, Farbe und Form der Packung oder Tassen waren nicht auf sie ausgerichtet. Doch viele kennen es, weil es lange so blieb, wie es war. Das Design kam in die Jahre und wurde zum Klassiker. Kaffee HAG wurde gleichbedeutend mit koffeinfreiem Kaffee.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"740\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-2-1024x740.jpg\" alt=\"Albert Renger-Patzsch (1897\u20131966), Werbung f\u00fcr Kaffee Hag, 1925, \u00a9 Albert Renger-Patzsch Archiv | Ann und J\u00fcrgen Wilde, \u2026\" class=\"wp-image-31894462\" srcset=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-2-1024x740.jpg 1024w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-2-300x217.jpg 300w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-2-768x555.jpg 768w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-2-1536x1110.jpg 1536w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-2.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Albert Renger-Patzsch (1897\u20131966), Werbung f\u00fcr Kaffee Hag, 1925, \u00a9 Albert Renger-Patzsch Archiv | Ann und J\u00fcrgen Wilde, Z\u00fclpich | VG Bild-Kunst, Bonn 2025<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch selten findet das Design von Dingen Eingang in das Habitat der \u00c4lteren. Es gibt zwar das Konzept vom barrierefreien Design. Das meint aber in erster Linie praktische Gegebenheiten wie barrierefreie Wohnungen mit breiten T\u00fcren und leicht tastbaren Lichtschaltern. Und auch bei Hightech wird an das Design gedacht: Computer und Smartphones sollten so sein, dass jedermann damit umgehen kann. Doch im analogen Alltag ist Design f\u00fcr Senioren Mangelware. Es gibt Ausnahmen: die Salatschleuder, die mit einer Hand Gr\u00fcnzeug vom Wasser trennt, der Sparsch\u00e4ler f\u00fcr Rechts- und Linksh\u00e4nder oder das Weinetikett mit Brailleschrift. Praktische Handhabbarkeit statt verspieltes Design f\u00fchrt zu Essbestecken mit gro\u00dfen Griffen bei fehlender Feinmotorik, damit das Auswickeln der Kohlroulade kein Verletzungsrisiko birgt. M\u00f6beldesigner kreieren Anti-Kipp-M\u00f6bel. Goldschmiede entwerfen Schmuck, der den Notruf in das Collier integriert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">Konzepte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dahinter steckt ein Konzept: das Design f\u00fcr alle. Einer derer, die es beherzigen, ist Mathias Knigge, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Design- und Beratungsb\u00fcros Grauwert, das Produkte und Dienstleistungen f\u00fcr die Generation 50+ entwirft, etwa seniorengerechte Handys mit Notruftaste oder altentaugliche Heckenscheren. Er votiert f\u00fcr ein Design, \u201edas mehrwertorientiert Komfort und Gestaltung in den Vordergrund stellt und auf defizitorientierte Speziall\u00f6sungen verzichtet\u201c. Dabei kommen seine zwei beruflichen Perspektiven zum Tragen: Er ist Ingenieur und Produktdesigner zugleich. So erkl\u00e4rt sich, warum er sich als Ingenieur f\u00fcr Funktion und Technik und als Produktdesigner f\u00fcr Gestaltung stark macht: Er ist Vorsitzender des Kompetenznetzwerks EDAD \u2013 Design f\u00fcr Alle Deutschland e. V. Hier konzentriert sich Knigge darauf, barrierefreie Zug\u00e4nglichkeit zu steigern und dabei auf eine stigmatisierende Anmutung zu verzichten. Es geht darum, attraktive Mehrwerte f\u00fcr alle zu schaffen. Er kann indessen bis heute \u201ekeine erfolgreiche Gestaltung erkennen, die sich ausschlie\u00dflich auf Senioren ausrichtet, denn gerade \u00e4ltere Menschen wollen nicht durch spezielle L\u00f6sungen nur aufs Alter reduziert werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber die Zukunft sieht anders aus: Fast jeder f\u00fcnfte Hamburger ist \u00fcber 65 Jahre alt. Die Babyboomer-Generation der 55- bis 75-J\u00e4hrigen ist f\u00fcr die H\u00e4lfte aller privaten Konsumausgaben verantwortlich, so eine Studie. Und diese Generation ist damit aufgewachsen, dass manches sch\u00f6n und praktisch sein sollte. Knigge: \u201eDie Zukunft ist sicher generations\u00fcbergreifend.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">Barrieren<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das l\u00e4sst der \u00c4sthetik auch Raum, bei Rollator und H\u00f6rger\u00e4t inklusiv zu sein: \u201eNat\u00fcrlich gibt es Hilfsmittel und bei diesen einen Bedarf an einem guten Design \u2013 praktisch, einfach nutzbar und trotzdem gut gestaltet. Das bedeutet, dass sich L\u00f6sungen gut in den Alltag eingliedern lassen sollen und nicht sofort als etwas Spezielles wahrgenommen werden. Bei Rollatoren, Rollst\u00fchlen und Gehhilfen kann man das schon gut an der Gestaltung ablesen, noch deutlicher wird es bei H\u00f6rger\u00e4ten.\u201c Hier hat Knigge genau hingesehen: Das grobschl\u00e4chtige Kassenmodell ging in Pension. Neu ist die kaum noch sichtbare Akustik-Hightech hinterm Ohr. Funktionalit\u00e4t und Gestaltung wachsen zusammen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large sema-klein\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"985\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-3-985x1024.jpg\" alt=\"Foto: Pixabay\" class=\"wp-image-31894490\" srcset=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-3-985x1024.jpg 985w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-3-289x300.jpg 289w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-3-768x798.jpg 768w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-3-1477x1536.jpg 1477w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-3.jpg 1539w\" sizes=\"auto, (max-width: 985px) 100vw, 985px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Pixabay<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim \u201eDesign f\u00fcr alle\u201c sind Anmutung und \u00c4sthetik kein Selbstzweck, sondern dienen immer der Gebrauchsfreundlichkeit. Ziel ist, dass Dinge des Alltags auch bei individuellen Anforderungen, z. B. aufgrund des Alters oder einer Behinderung, benutzt werden. Dahinter verbirgt sich das gesellschaftspolitische Konzept der Barrierefreiheit. Urspr\u00fcnglich bezog es sich auf das gleichberechtigte Dabeisein behinderter Menschen. Erst sp\u00e4ter wurde Barrierefreiheit mehr als nur \u201eZug\u00e4nglichkeit\u201c. Damit geht es um viel mehr als nur funktionale Barrierefreiheit \u2013 vielmehr um kreative L\u00f6sungen, die f\u00fcr eine gleichberechtigte Teilhabe f\u00fcr alle Menschen sorgen, egal ob mit oder ohne Einschr\u00e4nkungen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">Schriften<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das sieht auch Ilka Zentgraf von der Hamburger Agentur Deerns &amp; Jungs so, die f\u00fcr \u201ePflegen und Wohnen\u201c, eines der gr\u00f6\u00dften Hamburger Unternehmen f\u00fcr Pflege und Betreuung, Werbekampagnen entwirft: Hier geht es weniger um handfeste Dinge als um Botschaften, also um Brosch\u00fcren, Plakate oder Anzeigen, die aber ebenso kreativ wie verst\u00e4ndlich sein wollen. \u201eIm Kommunikationsdesign gibt es einen Trend, barrierefreier zu gestalten. H\u00f6here Kontraste, gr\u00f6\u00dfere Schriften. Davon profitieren alle, auch Senioren, die oft h\u00f6here Kontraste in den Farben und gr\u00f6\u00dfere Schriften f\u00fcr die Erkennbarkeit und Lesbarkeit ben\u00f6tigen. F\u00fcr Designer ist Design nie ein Selbstzweck. Design unterscheidet sich von der freien Kunst darin, dass es nutzerorientiert ist. Form follows function.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large sema-klein\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"786\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-4-786x1024.jpg\" alt=\"Ilka Zentgraf, Diplom-Designerin: \u201eH\u00f6here Kontraste und gr\u00f6\u00dfere Schriften sorgen f\u00fcr bessere Lesbarkeit.\u201c Foto: Ilka Zentgraf\" class=\"wp-image-31894491\" srcset=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-4-786x1024.jpg 786w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-4-230x300.jpg 230w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-4-768x1001.jpg 768w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-4-1179x1536.jpg 1179w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-4.jpg 1228w\" sizes=\"auto, (max-width: 786px) 100vw, 786px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ilka Zentgraf, Diplom-Designerin: \u201eH\u00f6here Kontraste und gr\u00f6\u00dfere Schriften sorgen f\u00fcr bessere Lesbarkeit.\u201c Foto: Ilka Zentgraf<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">Moden<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei haben es solche Dinge zuweilen schwer wie die eierlegende Wollmilchsau. Sie sollen einfach im Gebrauch sein, f\u00fcr jeden \u2013 unabh\u00e4ngig von k\u00f6rperlichen F\u00e4higkeiten nutzbar, \u00e4sthetisch und verk\u00e4uflich. In der Mode hei\u00dft \u201eDesign\u201c aber oft noch: Klettverschl\u00fcsse statt Kn\u00f6pfe, weite Baumwollpullover, Hosen und Co., die so richtig bequem sind beim Kaffeekr\u00e4nzchen. Oft herrschen unter Modedesignern zudem noch Vorlieben f\u00fcr eine bestimmte Farbe, und die hei\u00dft \u201eBeige\u201c. Dabei tr\u00e4gt der Hamburger gern admiralit\u00e4tsblauen Kaschmir, wenn er ihn sich leisten kann und um die Alster flaniert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1016\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-5-1016x1024.jpg\" alt=\"Bequem und gem\u00fctlich soll es sein. 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Foto: Pixabay<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">Autos<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn er dann vom Alsterlauf zur\u00fcck ins Auto steigt, kann das durchaus ein Pkw sein, bei dem die Autodesigner auf das Alter geachtet haben: Ergonomischer Einstieg, gute \u00dcbersicht, gro\u00dfe Tasten und Assistenzsysteme zum Spurhalten und Einparken machen Freude am Fahren und zeigen Vorsprung durch Technik f\u00fcr \u00c4ltere. Doch kaum ein Autobauer kommt auf die verr\u00fcckte Idee zu betonen, sein Produkt sei speziell f\u00fcr die \u00e4ltere Generation gebaut. Ein Tabu?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt selbstbewusste Ausnahmen f\u00fcr den Style der sp\u00e4ten Jahre: so etwa den CityCaddy, entworfen von der emeritierten Hamburger Designprofessorin Elke Jensen. Ihn Rollator zu nennen tut ihm unrecht. Der Caddy interpretiert sich als stilvolle Gehhilfe mit Shopper- und Trolley-Funktion. Er vereint Funktionalit\u00e4t mit Manufakturarbeit made in Germany. Anette Bethune, Gr\u00fcnderin des Portals Stildate: \u201eTats\u00e4chlich ist gutes Design l\u00e4ngst kein Thema mehr, das nur junge Menschen interessiert. Im Gegenteil: Vielen \u00e4lteren Menschen ist es sogar sehr wichtig, ihre Vorstellungen von Lifestyle leben zu k\u00f6nnen. Warum? Weil Menschen dieses Alters endlich das Geld daf\u00fcr haben, sich auch mal mit etwas Besonderem, vielleicht sogar Ma\u00dfgefertigtem, zu umgeben. Die Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr Dinge abseits des Mainstreams steigt also offenbar mit zunehmendem Alter \u2013 und wahrscheinlich ist in dieser Phase des Lebens auch das Budget daf\u00fcr mehr vorhanden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"494\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-6-1024x494.jpg\" alt=\"\u201eMein Anliegen war es, eine praktische und vor allem \u00e4sthetische Gehhilfe zu entwickeln.\u201c Elke Jensen, Produktdesignerin \u2026\" class=\"wp-image-31894493\" srcset=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-6-1024x494.jpg 1024w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-6-300x145.jpg 300w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-6-768x371.jpg 768w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-6-1536x741.jpg 1536w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-oktober-2025-design-6.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u201eMein Anliegen war es, eine praktische und vor allem \u00e4sthetische Gehhilfe zu entwickeln.\u201c Elke Jensen, Produktdesignerin und Entwicklerin von CityCaddy. Fotos: CityCaddy\/Enver Hirsch<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bloggerin, selbst um die 60, hat sicher recht: Laut \u201eAllianz Global Wealth Report\u201c sind die Babyboomer die reichste Generation, die je gelebt hat \u2013 und sie nimmt weiter zu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph sema-autor\">Text: Dr. Hergen Riedel<\/p>\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis Fr\u00fchjahr 2026 zeigt das Hamburger Museum f\u00fcr Kunst und Gewerbe, wie sich Design von Alltagsdingen wandelte. Beispiel: Kaffee HAG. Er ist vielen \u00c4lteren vertraut, obwohl das koffeinfreie Hei\u00dfgetr\u00e4nk nicht speziell f\u00fcr sie ger\u00f6stet wurde. Und auch Design, Gestaltung, Farbe und Form der Packung oder Tassen waren nicht auf sie ausgerichtet. 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