{"id":31894712,"date":"2025-09-01T09:00:00","date_gmt":"2025-09-01T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/relaunch.sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/?p=31894712"},"modified":"2026-10-13T09:52:37","modified_gmt":"2026-10-13T07:52:37","slug":"erinnerungen-zum-20-todestag-von-ilse-werner-der-frau-mit-pfiff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/artikel\/erinnerungen-zum-20-todestag-von-ilse-werner-der-frau-mit-pfiff\/","title":{"rendered":"Erinnerungen zum 20. Todestag von Ilse Werner, der \u201eFrau mit Pfiff\u201c"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group container prose sema-artikel is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2.5rem\">\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere \u00e4lteren Leser erinnern sich bestimmt gern an den Film \u201eGro\u00dfe Freiheit Nr. 7\u201c, in dem die h\u00fcbsche, damals 23-j\u00e4hrige Ilse als Gisa H\u00e4uptlein von Hannes Kr\u00f6ger (Hans Albers) aufgenommen wurde, da sie die Freundin seines gerade verstorbenen Bruders war. Die Dreharbeiten fanden 1943 haupts\u00e4chlich in den UFA-Studios in Berlin-Babelsberg statt. Aufgrund von Bombenangriffen wurden sie in den Prager Filmstudios fortgesetzt. Auch in Hamburg wurde gedreht, haupts\u00e4chlich im \u201eHippodrom\u201c in der Stra\u00dfe \u201eGro\u00dfe Freiheit\u201c, die dem Film seinen Namen gab. Die Terrasse vom Sagebiels F\u00e4hrhaus mit dem sch\u00f6nen Blick auf die Elbe war der Drehort eines Treffens der beiden Hauptdarsteller. Obwohl dieser Film eine romantische Geschichte erz\u00e4hlt, gibt es kein Happy End zwischen Gisa und dem musizierenden Seemann Hannes \u2013 wie meist in den Filmen dieser Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Schauspielerin, S\u00e4ngerin und Kunstpfeiferin wurde am 11. Juli 1921 als Ilse Charlotte Still auf Java, dem heutigen Indonesien, geboren. Ihr Vater, Otto Still, ein niederl\u00e4ndischer Kaufmann und Diplomat, und ihre deutsche Mutter Lilli Still, geborene Werner, zogen 1931 mit ihren beiden T\u00f6chtern von Batavia nach Frankfurt am Main. In Deutschland begann die gro\u00dfe Karriere des Multitalents Ilse. Sie nannte sich dann Werner, nach dem M\u00e4dchennamen ihrer Mutter. Ziemlich schnell wurde die talentierte Ilse von der UFA entdeckt. Von 1938 bis 1990 drehte sie 28 Spielfilme wie z. B. 1940 \u201eDas Wunschkonzert\u201c, 1942 \u201eWir machen Musik\u201c, 1943 \u201eM\u00fcnchhausen\u201c. Ab 1952 folgten viele Rollen in Fernsehproduktionen wie die der Tante Ella in elf Folgen \u201eRivalen der Rennbahn\u201c, dann auch in \u201ePraxis B\u00fclowbogen\u201c, im \u201eGro\u00dfstadtrevier\u201c, \u201eTatort\u201c und auch in \u201eEine Frau mit Pfiff\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch einen Zufall kam die Schauspielerin zu ihrem ber\u00fchmten Pfiff. W\u00e4hrend einer Drehpause 1940 zum Film \u201eWunschkonzert\u201c h\u00f6rte der Komponist Werner Bochmann T\u00f6ne aus Ilses Garderobe. Er klopfte an und fragte, was denn da gerade f\u00fcr ein Instrument gespielt wurde. Ilse antwortete: \u201eIch habe kein Instrument gespielt, ich habe gepfiffen.\u201c Werner Bochmann war begeistert und empfahl, das fortzuf\u00fchren. Sie erf\u00fcllte seinen Wunsch und wurde die ber\u00fchmteste Kunstpfeiferin Deutschlands. Das Talent dazu war eine Naturbegabung, wie sie sagte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ilse Werner wurde durch ihr Talent, Melodien mit ihrem Pfeifen wiederzugeben, zur Legende und mit ihren vielen F\u00e4higkeiten zu einer der bekanntesten K\u00fcnstlerinnen in der Unterhaltungsbranche.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph sema-autor\">Text: Marion Schr\u00f6der<\/p>\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere \u00e4lteren Leser erinnern sich bestimmt gern an den Film \u201eGro\u00dfe Freiheit Nr. 7\u201c, in dem die h\u00fcbsche, damals 23-j\u00e4hrige Ilse als Gisa H\u00e4uptlein von Hannes Kr\u00f6ger (Hans Albers) aufgenommen wurde, da sie die Freundin seines gerade verstorbenen Bruders war. Die Dreharbeiten fanden 1943 haupts\u00e4chlich in den UFA-Studios in Berlin-Babelsberg statt. 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