{"id":31894692,"date":"2025-07-01T09:00:00","date_gmt":"2025-07-01T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/relaunch.sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/?p=31894692"},"modified":"2026-10-16T09:20:33","modified_gmt":"2026-10-16T07:20:33","slug":"damals-karger-kiez-heute-schicke-szene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/artikel\/damals-karger-kiez-heute-schicke-szene\/","title":{"rendered":"Damals karger Kiez \u2013 heute schicke Szene"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group container prose sema-artikel is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2.5rem\">\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"505\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-juli-2025-kiez-1-1024x505.jpg\" alt=\"Damals karger Kiez \u2013 heute schicke Szene\" class=\"wp-image-31894358\" srcset=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-juli-2025-kiez-1-1024x505.jpg 1024w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-juli-2025-kiez-1-300x148.jpg 300w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-juli-2025-kiez-1-768x379.jpg 768w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-juli-2025-kiez-1-1536x757.jpg 1536w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/sema-juli-2025-kiez-1.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph sema-bildnachweis\">Fotos: \u00a9 Pixabay<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Alte Wohnungen f\u00fcr neue Wohlhabende<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hafenstra\u00dfe, bunte H\u00e4user, Ruhe, \u00c4ltere, die sich erinnern an wilde Jahre an St. Paulis Hafenkante, wo alte H\u00e4user und Bewohner weichen sollten. Die Stra\u00dfenschlachten sind geschlagen. Nun ist es 30 Jahre her, dass die stadteigene Wohnungsgesellschaft SAGA die H\u00e4user an eine Genossenschaft verkaufte. Damals in den 80er und 90ern kannte kaum einer Gentrifizierung, wenn alte Viertel gekauft, modernisiert und oft an J\u00fcngere vermietet wurden, die sich das leisten k\u00f6nnen. Mitte Juni 2025 verl\u00e4ngerte der Senat die Mietpreisbremse. Und die SAGA hat \u00c4ltere heute anders im Blick und nennt ein Konzept f\u00fcr sie LeNa. Dahinter verbirgt sich eine Art Schutz gegen Gentrifizierung. Die Abk\u00fcrzung LeNa steht f\u00fcr lebenslanges Wohnen in vertrauter Nachbarschaft. K\u00fcrzlich er\u00f6ffnete die SAGA in Billstedt das f\u00fcnfte LeNa-Projekt. Ein sechstes folgt in M\u00fcmmelmannsberg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stra\u00dfenschlachten, Wasserwerfer, Stacheldraht an der Hafenstra\u00dfe markierten in den 80 und 90er Jahren den Anfang einer Entwicklung, die seither auch fern vom Kiez in St. Pauli, Schanze und Langer Reihe um sich greift wie anderswo Barbershops, D\u00f6ner- und Handy-L\u00e4den: Wohnviertel, die fr\u00fcher als schlecht, wenn nicht als \u201eArbeiterviertel\u201c oder unanst\u00e4ndig galten, werden schick gemacht. Im \u201eUrzustand\u201c hatten sie einen symbolisch hohen aber immobilienstandortlich niedrigen Wert. Nun entdecken sie Louis-Vuitton- und Ralph-Lauren-Tr\u00e4ger. Der Preis wird hei\u00df. Sie r\u00fcmpfen nicht mehr die Nase, sondern werden heimisch. Die Aufwertung durch Modernisierung zieht Besserverdienende an, die \u201eEhemalige\u201c verdr\u00e4ngen. Einkommensschw\u00e4chere, \u00c4ltere ziehen weg, weil sie die neuen Mieten nicht mehr tragen k\u00f6nnen. Jetzt kommen die, die sich nicht nur \u00fcber die zentrale Lage im Kiez und die Szene freuen. Sie sind auch begeistert, dass sie vom Wohnzimmer mit Stuck auf den schmiedeeisern verzierten Balkon wechseln k\u00f6nnen, um mit Latte Macchiato in der Hand das Lastenfahrrad im Auge zu behalten. Man ist unter sich, trifft sich \u2026<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">Charme der Klinker<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wochenzeitung \u201eDie Zeit\u201c macht selbst Stadtteile aus, die bisher nicht von Gentrifizierung infiziert waren, weil sie ab vom Schuss lagen. Billstedt ist so einer, aber auch in Rothenburgsort lockt der Charme der Rotklinker. Denn der Stadtteil ist nur zwei S-Bahnstationen vom Hauptbahnhof entfernt, wassernah, multikulti, attraktiv. Das erkannte schon B\u00fcrgermeister Olaf Scholz, der das einstige Hafenarbeiterviertel in einer Wohnbauoffensive umkrempeln wollte. Solche Strategien gab es auch fr\u00fcher \u2013 nur hie\u00dfen sie nicht Gentrifizierung, sondern Wohnverbesserung. So verlie\u00dfen Hamburger einst die G\u00e4ngeviertel und zogen auf die Veddel und in die Jarrestadt, weil hier Hygiene und Lage besser waren. Der Zahn der Zeit hei\u00dft heute zwar anders, aber er nagt intensiver als fr\u00fcher an gewachsener Bausubstanz und heimeligen Milieus. Aber: So wie vieles hat auch das, was mit vier W\u00e4nden zu tun hat, zwei Seiten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">Moderne Altbauten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gentrifizierung bringt auch Vorteile. Das Image der Viertel verbessert sich, es kommt mehr Kaufkraft in einen Stadtteil wie Rothenburgsort, die Infrastruktur mit Kindergarten, Spielplatz oder Restaurants ver\u00e4ndert sich \u2013 im Idealfall. Aber alles hat seinen Preis, und der hei\u00dft: Miete. Die steigt, auch f\u00fcr Menschen, die auf niedrige Mieten angewiesen sind und bei einer Erh\u00f6hung ihr Heim verlieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">Anstieg der Mieten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das wei\u00df auch Rolf Bosse, Vorsitzender des Mietervereins zu Hamburg: \u201eDie Anspannung im Wohnungsmarkt nimmt zu, es werden weniger Wohnungen gebaut \u2013 bei gestiegenem Zuzug. Also versucht der \u201eMarkt\u201c die h\u00f6chsten Mieten zu erzielen, und damit bekommen Menschen mit geringeren Einkommen keine oder nur suboptimale Wohnungen. \u00c4ltere Mieter geh\u00f6ren oft zu denen, deren Einkommen es ihnen nicht erm\u00f6glicht, bei diesem Preiskampf mitzuhalten, und damit ist die Wohnsituation f\u00fcr \u00c4ltere besonders schwierig. Sie sind insbesondere auf den Bestand des bisherigen Mietverh\u00e4ltnisses angewiesen, und der Wohnungsverlust, etwa durch Eigenbedarf, ist besonders schlimm.\u201c Wer also langj\u00e4hrige und damit g\u00fcnstige Mietvertr\u00e4ge hat, ist noch gut versorgt mit Wohnraum \u2013 wenn die Mieten schneller steigen als die Renten. Dass eine Eigenbedarfsk\u00fcndigung kein Sonderfall ist, zeigen die 700 F\u00e4lle, mit denen der Mieterverein in den letzten Jahren befasst war und die zu 85 Prozent \u201emutma\u00dflich vorget\u00e4uscht\u201c waren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">K\u00fcndigung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zahl der K\u00fcndigungen wegen Eigenbedarfs liegt, so Bosse, auf konstant hohem Niveau. Da viele Verfahren gar nicht gerichtlich gekl\u00e4rt werden, bleibt die tats\u00e4chliche Zahl vorgeschobener K\u00fcndigungen ungewiss. Bosse: \u201eViele ziehen aus, weil sie unter dem Eindruck der K\u00fcndigung ohnehin kein Interesse an einem Fortbestand des Mietverh\u00e4ltnisses haben.\u201c Wer sich also nicht wehrt, der wohnt bald verkehrt. Wenn \u00c4ltere sich mit den Gegebenheiten, also etwa der K\u00fcndigung, abfinden, bleibt oft nur der Wechsel in Mietpreis-g\u00fcnstigere Viertel. Dort aber lauern Nachteile. Bus und Bahnen sind eventuell weiter weg. Es fehlen \u00c4rzte. Die Freunde sind fern. Abends U-Bahn? Was tun?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gang zum Kadi kann helfen. Bosse verweist auf die Statistik seiner betreuten rechtsschutzversicherten F\u00e4lle: \u201eDie Erfolgsquote gibt denjenigen recht, die sich gewehrt oder auf Schadenersatz geklagt haben.\u201c Aber er sagt auch: \u201eAngesichts der Erfolgsquoten vor Gericht nehmen zu viele Mieter die K\u00fcndigung einfach so hin. Schwer ist es f\u00fcr Mieter vor allem, weil ohne Rechtsschutzversicherung recht hohe Prozesskosten auf sie zukommen, wenn es vor Gericht geht. Dies vor dem Hintergrund ungewisser Aussichten, wie das Verfahren ausgeht, weil die Gerichte dem Eigenbedarf in der Regel dem Nutzungsinteresse des Vermieters Vorrang einr\u00e4umen. Auch der Nachweis, dass Eigenbedarf vorget\u00e4uscht ist, ist nicht trivial.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">Eigenbedarf<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor Gericht und auf hoher See ist man also verlassen, wenn man keinen guten Anwalt oder \u201eKapit\u00e4n\u201c hat \u2013 der den (st\u00e4dtebaulichen) Kurs bestimmt. Das ist in Hamburg auch so. Hier versucht die Stadt, der Gentrifizierung entgegenzusteuern: 2020 verk\u00fcndet der Senat stolz: \u201eIn Hamburg sind weitere 83 400 und damit insgesamt rund 316 800 Einwohnerinnen und Einwohner vor zunehmender Gentrifizierung gesch\u00fctzt. Mit drei neu in Kraft getretenen Sozialen Erhaltungsverordnungen f\u00fcr Barmbek-Nord, Barmbek-S\u00fcd und die Jarrestadt hat der Senat den Schutz der bestehenden Bewohnerstruktur \u00f6stlich der Alster erheblich ausgeweitet.\u201c Es geht um Bestands- und Milieuschutz. Das wohnungspolitische Werkzeug daf\u00fcr sieht vor, dass in Gebieten mit Sozialen Erhaltungsverordnungen f\u00fcr Abriss und bauliche \u00c4nderungen an Wohngeb\u00e4uden Genehmigungen n\u00f6tig sind. Gleiches gilt f\u00fcr die Umwandlung von Mietin Eigentumswohnungen. Die Stadt hat zudem ein Veto- bzw. Vorkaufsrecht f\u00fcr Wohn-Immobilien. Gerade wurde die Mietpreisbremse \u00fcber Juni 2025 hinaus fl\u00e4chendeckend verl\u00e4ngert. Sie soll den Anstieg bei Neuvermietungen auf zehn Prozent \u00fcber orts\u00fcblicher Vergleichsmiete begrenzen. So will der Senat Mietsteigerungen durch Luxusmodernisierungen und der Umwandlung in teure Eigentumswohnungen Herr werden. Die soziale Struktur soll erhalten; \u00e4ltere wie einkommensschw\u00e4chere Menschen sollen nicht verdr\u00e4ngt werden, sondern zentral in Hamburg wohnen bleiben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Senat habe zudem f\u00fcr \u00c4ltere einen besonderen \u201eAktionsplan\u201c, sagt Andr\u00e9 Stark, Pressesprecher der Beh\u00f6rde f\u00fcr Stadtentwicklung und Wohnen. Der Plan hei\u00dft altersfreundlich: \u201eAge-friendly City \u2013 f\u00fcr ein altersfreundliches Hamburg. Er umfasst zwei Handlungsfelder: \u201ePartizipieren und Teilhaben bis ins h\u00f6chste Alter\u201c sowie \u201eSelbstbestimmt \u00e4lter werden im Quartier\u201c mit 105 Ma\u00dfnahmen. Dazu geh\u00f6ren etwa mehr barrierefreie Sitzgelegenheiten in Parks, eine Fu\u00dfverkehrsstrategie f\u00fcr \u00e4ltere Menschen, der Ausbau \u00f6ffentlicher Toiletten und die F\u00f6rderung altersfreundlicher Wohnungen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">Quartiere f\u00fcr \u00c4ltere<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stark: \u201eKonkret sollen die Quartiere an die Bed\u00fcrfnisse \u00e4lterer Menschen angepasst sein, um ein Wohnenbleiben im Quartier bis zum Lebensende zu erm\u00f6glichen.\u201c Damit das kein Plan bleibt, m\u00fcssen sich die Rahmenbedingungen ver\u00e4ndern. Stark z\u00e4hlt auf, was dazugeh\u00f6rt: \u201eausreichend bezahlbarer, barrierereduzierter oder -freier Wohnraum, ein m\u00f6glichst barrierefreies, sicheres Wohnumfeld mit hoher Aufenthaltsqualit\u00e4t im \u00f6ffentlichen Raum, fu\u00dfl\u00e4ufig erreichbare Nahversorgung, also Superm\u00e4rkte, Apotheken; barrierefreie, bezahlbare Mobilit\u00e4t, also U-, S- und Bushaltestellen in der N\u00e4he mit vielen An- und Abfahrten, kleine Wohn- und Versorgungsangebote wie Wohn-Pflege-Gemeinschaften, Haus-Pflege-Gemeinschaften und Pflegewohnungen auf Zeit, Strukturen, die nachbarschaftliche Unterst\u00fctzung, b\u00fcrgerschaftliches Engagement und Selbsthilfe beg\u00fcnstigen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Konzept soll nicht allein bleiben. Stark: \u201eMit der Fortsetzung des B\u00fcndnisses f\u00fcr das Wohnen in Hamburg verfolgen der Senat und die Hamburger Wohnungswirtschaft au\u00dferdem das Ziel, bezahlbares Wohnen in Hamburg zu erhalten und zu schaffen. Alle Menschen sollen sich das Wohnen in Hamburg leisten k\u00f6nnen. Die Wohnungen, die heute gebaut werden, sollen in ihren Typologien und in ihrer Funktionalit\u00e4t den Anforderungen der Zukunft gerecht werden. Die Hamburger Wohnraumf\u00f6rderung stellt die Schaffung von ausreichend attraktivem und bezahlbarem Wohnraum f\u00fcr alle Generationen in den Mittelpunkt und beinhaltet auch die Bereitstellung von F\u00f6rdermitteln f\u00fcr den Neubau und die Modernisierung von altersfreundlichem Wohnraum.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">LeNa mit 500 Wohnungen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier kommt LeNa ins Spiel: Zu einer LeNa geh\u00f6ren etwa 70 \u2013 90 barrierefreie Wohnungen f\u00fcr \u00c4ltere, eine Pflegewohnung auf Zeit, Gemeinschaftsr\u00e4ume, ein Quartiersb\u00fcro, ein Nachbarschaftsb\u00fcro. In Barmbek-Nord, Horn, Lurup, Steilshoop, in Billstedt und bald in M\u00fcmmelmannsberg soll LeNa f\u00fcr lebendige Nachbarschaft sorgen und Gentrifizierung vorbeugen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu Zahlen f\u00fcr ganz Hamburg: Prognosen zufolge erreicht Hamburg bis 2030 die Zwei-Millionen-Einwohner-Marke, schon heute ist ein Viertel \u00fcber 65 Jahre alt. Alle LeNas kommen auf etwa 500 Wohnungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph sema-autor\">Text: Dr. Riedel<\/p>\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fotos: \u00a9 Pixabay Alte Wohnungen f\u00fcr neue Wohlhabende Hafenstra\u00dfe, bunte H\u00e4user, Ruhe, \u00c4ltere, die sich erinnern an wilde Jahre an St. Paulis Hafenkante, wo alte H\u00e4user und Bewohner weichen sollten. Die Stra\u00dfenschlachten sind geschlagen. Nun ist es 30 Jahre her, dass die stadteigene Wohnungsgesellschaft SAGA die H\u00e4user an eine Genossenschaft verkaufte. 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