{"id":31894107,"date":"2026-03-01T09:00:00","date_gmt":"2026-03-01T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/relaunch.sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/?p=31894107"},"modified":"2026-10-16T09:20:28","modified_gmt":"2026-10-16T07:20:28","slug":"gut-abgesichert-im-alter-warum-frauen-ihre-rechte-kennen-sollten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/artikel\/gut-abgesichert-im-alter-warum-frauen-ihre-rechte-kennen-sollten\/","title":{"rendered":"Gut abgesichert im Alter: Warum Frauen ihre Rechte kennen sollten"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group container prose sema-artikel is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2.5rem\">\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"596\" height=\"696\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-30-0.jpg\" alt=\"Gut abgesichert im Alter: Warum Frauen ihre Rechte kennen sollten\" class=\"wp-image-31894108\" srcset=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-30-0.jpg 596w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-30-0-257x300.jpg 257w\" sizes=\"auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph sema-bildnachweis\">Fotos: SoVD, Pixabay<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Frauenmonat M\u00e4rz w\u00fcrdigt all jene Frauen, die einen Gro\u00dfteil der \u2013 meist unbezahlten \u2013 Sorgearbeit stemmen und ein hohes Ma\u00df an gesellschaftlicher Verantwortung tragen: Kindererziehung, Pflege von Angeh\u00f6rigen oder ehrenamtliches Engagement. Diese Leistungen sind unverzichtbar, werden jedoch monet\u00e4r und sp\u00e4ter bei der Rente nicht ausreichend ber\u00fccksichtigt. Deshalb stehen viele Frauen im Alter vor finanziellen und organisatorischen Herausforderungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach wie vor m\u00fcssen viele Frauen mit deutlich weniger Rente auskommen als M\u00e4nner, Pflegebed\u00fcrftigkeit oder der Verlust des Partners treffen sie besonders hart. Doch es gibt staatliche Leistungen, welche die Altersarmut abmildern. Reicht die gesetzliche Rente nicht aus, um den Lebensunterhalt zu sichern, k\u00f6nnen Grundsicherung im Alter, Aktivrente oder Wohngeld helfen. Letzteres k\u00f6nnen sowohl Mieter*innen als auch Eigent\u00fcmer*innen, die den Wohnraum selbst nutzen, beantragen. Mit einem monatlichen Bruttohaushaltseinkommen von bis zu 1590 Euro haben sie mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Anspruch auf Wohngeld. In Hamburg gibt es dar\u00fcber hinaus erg\u00e4nzende Hilfen, wie den HVV-Sozialrabatt oder die Befreiung vom Rundfunkbeitrag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Pflegebed\u00fcrftigkeit kann, je nach Pflegegrad, ein Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung bestehen. Dazu geh\u00f6ren zum Beispiel Pflegegeld, Pflegesachleistungen oder der Entlastungsbetrag. Wenn diese Mittel nicht ausreichen, kann zus\u00e4tzlich Hilfe zur Pflege beim Sozialamt beantragt werden. Diese wird ab Antragstellung gew\u00e4hrt, nicht r\u00fcckwirkend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Tod des Partners haben viele Frauen Anspruch auf eine Witwenrente, die bei der Deutschen Rentenversicherung Nord beantragt werden muss. Sie dient dazu, die finanziellen Folgen des Todesfalls teilweise auszugleichen. Die volle Witwenrente bekommt, wer mit seiner Rente unter dem Freibetrag von derzeit 1076,86 Euro bleibt. Wichtig ist, den Antrag schnellstm\u00f6glich zu stellen, denn nach Bewilligung wird die Witwenrente nur bis zu zw\u00f6lf Monate r\u00fcckwirkend ausgezahlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz dieser Absicherungen verzichten viele Frauen auf Unterst\u00fctzung \u2013 aus Scham, Unwissenheit oder dem Gef\u00fchl, niemandem zur Last fallen zu wollen. Dabei gilt klar: Diese Leistungen sind keine Almosen, sondern gesetzlich verankerte Rechte. \u201eViele Frauen haben \u00fcber Jahrzehnte hinweg enorme Leistungen f\u00fcr unsere Gesellschaft erbracht \u2013 in der Familie, der Pflege und oft im Ehrenamt\u201c, sagt Klaus Wicher, Landesvorsitzender des SoVD Hamburg. Er macht Frauen Mut: \u201eLassen Sie sich fr\u00fchzeitig beraten und bestehen Sie auf Ihren Anspr\u00fcchen. Der Internationale Frauentag ist ein guter Anlass, sich bewusst zu machen: Ihre Lebensleistung z\u00e4hlt \u2013 und Sie haben ein Recht auf finanzielle Absicherung im Alter.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mitglieder des SoVD k\u00f6nnen sich kostenfrei zu allen Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung beraten lassen \u2013 und vieles mehr. Telefon: 040\/6116070, E-Mail: info@sovd-hh.de, www.sovd-hh.de<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph sema-autor\">Text: Nicola Timpe\/SoVD<\/p>\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fotos: SoVD, Pixabay Der Frauenmonat M\u00e4rz w\u00fcrdigt all jene Frauen, die einen Gro\u00dfteil der \u2013 meist unbezahlten \u2013 Sorgearbeit stemmen und ein hohes Ma\u00df an gesellschaftlicher Verantwortung tragen: Kindererziehung, Pflege von Angeh\u00f6rigen oder ehrenamtliches Engagement. 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