{"id":31894058,"date":"2026-03-01T09:00:00","date_gmt":"2026-03-01T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/relaunch.sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/?p=31894058"},"modified":"2026-10-09T08:41:44","modified_gmt":"2026-10-09T06:41:44","slug":"hochmobil-im-hohen-alter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/artikel\/hochmobil-im-hohen-alter\/","title":{"rendered":"Hochmobil im hohen Alter"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group container prose sema-artikel is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\" style=\"padding-top:2.5rem\">\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"623\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-10-0-1024x623.jpg\" alt=\"\u201eFreude am Fahren\u201c macht nicht nur das Auto, sondern auch das Fahrrad.\" class=\"wp-image-31894059\" srcset=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-10-0-1024x623.jpg 1024w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-10-0-300x183.jpg 300w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-10-0-768x467.jpg 768w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-10-0.jpg 1213w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u201eFreude am Fahren\u201c macht nicht nur das Auto, sondern auch das Fahrrad.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph sema-bildnachweis\">Fotos: Pixabay, ADAC, Hamburger Hochbahn<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Hamburger nicht \u00fcbers Wetter reden, dann \u00fcber den Verkehr. Die mit Auto klagen \u00fcber Staus oder weggegr\u00fcnte Parkpl\u00e4tze, Radler und Fu\u00dfg\u00e4nger \u00fcber zugeparkte oder verschneite Wege. Und \u00c4ltere? Im Januar 2026 wurde zwar der Hamburger Kurzbericht zur Studie \u201eMobilit\u00e4t in Deutschland\u201c pr\u00e4sentiert. \u00dcber \u00c4ltere stand darin nichts Besonderes. Daf\u00fcr stellt Hamburg andernorts die Weichen neu: Ab 1. Mai 2026 kostet das neue hvv-Deutschlandticket f\u00fcr alle Hamburger ab 67 Jahren 49 Euro statt regul\u00e4r 63 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Politik will mit dem g\u00fcnstigen Ticket Senioren bewegen, Bus und Bahn statt Auto zu nehmen. Doch auch J\u00fcngere sollen umsteigen. Daf\u00fcr hat 2020 die \u201eBeh\u00f6rde f\u00fcr Wirtschaft, Verkehr und Innovation\u201c auf Gr\u00fcn gestellt. Die neue \u201eBeh\u00f6rde f\u00fcr Verkehr und Mobilit\u00e4tswende\u201c setzt auf eine \u201eVerkehrswende\u201c und meldet im Kurzbericht 2023: Hamburger erledigten 71 Prozent ihrer Wege mit dem \u201eUmweltverbund\u201c \u2013 zu Fu\u00df, mit Fahrrad und dem \u00f6ffentlichen Personennahverkehr (\u00d6PNV). Vor sechs Jahren waren es 64 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den gr\u00f6\u00dften Zulauf hatten Fu\u00dfg\u00e4nger \u2013 Motoren blieben \u00f6fter aus. Wer indes auf die Zahlen schaut, stellt fest, dass Hamburger insgesamt weniger unterwegs waren. 2017 waren es 6 Millionen Kilometer km t\u00e4glich, 2023 nur noch 5,6 Millionen Kilometer. Folgen von Corona und Homeoffice? Dennoch stieg der Anteil des \u00f6ffentlichen Verkehrs. Dar\u00fcber freut sich Silke Seibel, Sprecherin des Hamburger Verkehrsverbunds (hvv), zust\u00e4ndig f\u00fcr die Organisation des \u00d6PNV in Hamburg und der Metropolregion \u2013 f\u00fcr U- und S-Bahnen, Regionalbahnen, Busse und Hafenf\u00e4hren von \u00fcber 30 Verkehrsunternehmen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">\u00d6PNV<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEin barrierefreier \u00d6PNV bedeutet Mobilit\u00e4t, Selbstst\u00e4ndigkeit und Lebensqualit\u00e4t. Mit Bus und Bahn l\u00e4sst sich in Hamburg nahezu jedes Ziel einfach und sicher erreichen. Das macht aus, was Bus und Bahn leisten, um Fahrg\u00e4ste p\u00fcnktlich und zuverl\u00e4ssig an ihre Ziele zu bringen.\u201c Das sei nicht immer einfach, denn Busse st\u00fcnden vor Widrigkeiten im Verkehr: \u201eBaustellen, Verkehrsspitzen im Berufsverkehr sowie unvorhersehbare Ereignisse wie Unf\u00e4lle f\u00fchren h\u00e4ufig zu Verz\u00f6gerungen. Hinzu kommen verengte Fahrspuren durch parkende Fahrzeuge, Lieferverkehr, Demonstrationen oder hohes Verkehrsaufkommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Lohn f\u00fcr den hvv: \u201eBeim bundesweiten \u00d6PNV-Kundenbarometer belegte der hvv auch in diesem Jahr Platz zwei \u2013 basierend auf den sehr gut bewerteten Merkmalen Tarifsystem, Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis und Umsetzung des Deutschlandtickets.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"596\" height=\"413\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-11-0.jpg\" alt=\"Beim bundesweiten \u00d6PNV-Kundenbarometer belegte der hvv auch in diesem Jahr Platz zwei.\" class=\"wp-image-31894060\" srcset=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-11-0.jpg 596w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-11-0-300x208.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Beim bundesweiten \u00d6PNV-Kundenbarometer belegte der hvv auch in diesem Jahr Platz zwei.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig f\u00fcr \u00c4ltere und Menschen mit Rollator oder Rollstuhl: Der barrierefreie Ausbau der Schnellbahn- und Regionalverkehrshaltestellen im hvv wird bis 2030 abgeschlossen sein. 90 Prozent sind dank erh\u00f6hter Bahnsteige oder Aufz\u00fcge bereits barrierefrei. Online ist der \u201eaktuelle Betriebsstatus\u201c abrufbar. Seibel verweist auf App-Schulungen sowie Trainings, um mit Rollator sicher ein- und auszusteigen sowie Fahrkartenautomaten und Apps zu beherrschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>90 % aller Bahnsteige sind bereits barrierefrei.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit einem Jahr hilft die hvv Custom App als Assistenz und Navigationshilfe seh- und h\u00f6reingeschr\u00e4nkten Fahrg\u00e4sten. Auch das subjektive Sicherheitsgef\u00fchl ist dem hvv wichtig. Die Initiative \u201eSicher unterwegs im hvv\u201c bietet Informationen und Tipps zur Sicherheit unterwegs. Ein smarter Service ist der Shuttle-Service hvv hop: E-Autos bringen Fahrg\u00e4ste in ausgew\u00e4hlten Gebieten von der Haltestelle bis zur Haust\u00fcr. All das setzt voraus, dass \u00c4ltere mit dem Smartphone mobil sind. Die Bezahl-Card sorgte zun\u00e4chst f\u00fcr Unbehagen \u2013 abgeh\u00e4ngt zu werden wie ein ausrangierter Waggon. Aber: Auch \u00c4ltere sind bei der Verkehrswende gemeint.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"595\" height=\"444\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-11-1.jpg\" alt=\"Die hvv Custom App: Assistenz und Navigationshilfe f\u00fcr seh- und h\u00f6reingeschr\u00e4nkte Fahrg\u00e4ste.\" class=\"wp-image-31894061\" srcset=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-11-1.jpg 595w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-11-1-300x224.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die hvv Custom App: Assistenz und Navigationshilfe f\u00fcr seh- und h\u00f6reingeschr\u00e4nkte Fahrg\u00e4ste.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das \u201eMobilit\u00e4tsmagazin Nahverkehr Hamburg\u201c merkt an, dass Hamburger zwar weniger unterwegs sind und der Autoverkehr st\u00e4rker als deutschlandweit gebremst wird. Aber: \u201eBus und Bahn, Fahrrad und Fu\u00dfwege konnten davon nur bedingt profitieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erstens spielt die Verkehrswende im Speckg\u00fcrtel kaum eine Rolle, zweitens vertrauen Pendler aufgrund von Versp\u00e4tungen oder umst\u00e4ndlichen Verbindungen nicht dem \u00d6PNV, drittens ist das Auto f\u00fcr \u00c4ltere oft erste Wahl. Sch\u00e4tzungen zufolge haben etwa drei Viertel von ihnen ein Auto zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">PKW<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large sema-klein\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"204\" height=\"248\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-11-12.jpg\" alt=\"Christof Tietgen, Leiter Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit ADAC Hansa: \u201eF\u00fcr Senioren ist es wichtig, das passende Auto zu \u2026\" class=\"wp-image-31894062\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Christof Tietgen, Leiter Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit ADAC Hansa: \u201eF\u00fcr Senioren ist es wichtig, das passende Auto zu fahren, weil f\u00fcr viele der \u00d6PNV keine Alternative ist. Das gilt insbesondere f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum.\u201c<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tietgen verweist zudem auf den Dauerbrenner, wenn es um Pkw und Senioren geht, und weist Kritik an der Fahrt\u00fcchtigkeit zur\u00fcck: \u201eEntgegen der weit verbreiteten Meinung, dass die Gruppe der \u00e4lteren Autofahrenden \u00fcberdurchschnittlich viele schwere Unf\u00e4lle verursache, zeigt die Unfallstatistik ein anderes Bild.\u201c Er r\u00e4t aber, sich selbstkritisch zu hinterfragen, ob man den Anforderungen noch gewachsen ist. Dazu passen die ADAC-\u201eFahrfitness-Checks\u201c: 45 Minuten im eigenen Auto durch die gewohnte Umgebung \u2013 mit Fahrlehrer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Fahrfitness-Checks: 45 Min. mit Fahrlehrer durch die gewohnte Umgebung<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinter welches Steuer passen Senioren am besten? Der Vorsprung durch Technik kommt ihnen zugute, wenn Pkw der altersgem\u00e4\u00dfen physischen und psychischen Fitness Rechnung tragen. Hier ist fast nichts unm\u00f6glich: Notbremsassistent, Abstandshaltung, Spurhalteassistent, M\u00fcdigkeitserkennung, Verkehrszeichenerkennung, Parkpiepser, Geschwindigkeitsmanagement. PS z\u00e4hlen f\u00fcr \u00c4ltere weniger als f\u00fcr J\u00fcngere. F\u00fcr Senioren z\u00e4hlt mehr: \u201eDa wei\u00df man, was man hat.\u201c Entsprechend werden gern solide VW-, Mercedes- oder Audi-Modelle gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tietgen: \u201eF\u00fcr Senioren ist wichtig, dass das Ein- und Aussteigen gut machbar ist. Ein Sportwagen oder ein zu hoher SUV verbieten sich da. Ebenso wichtig ist die Rundumsicht. Und damit das Parkman\u00f6ver problemlos klappt, sollte auf ein Modell zur\u00fcckgegriffen werden, das eine L\u00e4nge von 4,50 Meter nicht \u00fcbersteigt. Des Weiteren ist die H\u00f6he der Ladekante vom Kofferraum nicht zu vernachl\u00e4ssigen. Hier empfiehlt der ADAC maximal 78 Zentimeter. Ansonsten k\u00f6nnte es Probleme beim Verladen der Eink\u00e4ufe geben. Und man sollte vor dem Kauf testen, ob man mit den Bedienelementen im Cockpit zurechtkommt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"524\" src=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-12-0.jpg\" alt=\"PS z\u00e4hlen f\u00fcr \u00c4ltere weniger als f\u00fcr J\u00fcngere. Technische Assistenten dagegen helfen sehr.\" class=\"wp-image-31894063\" srcset=\"https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-12-0.jpg 900w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-12-0-300x175.jpg 300w, https:\/\/sema-seniorenmagazin.de\/onlinemagazin\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/2026-03-12-0-768x447.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">PS z\u00e4hlen f\u00fcr \u00c4ltere weniger als f\u00fcr J\u00fcngere. Technische Assistenten dagegen helfen sehr.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" style=\"margin-top:2rem;margin-bottom:0.75rem\">Rad<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eFreude am Fahren\u201c macht nicht nur das Auto, sondern auch das Fahrrad. Mit dem guten alten Drahtesel hat es heute nicht mehr viel gemein. F\u00fcr viele ist das E-Bike ein Segen, weil es Strecken erm\u00f6glicht, die mit Muskelkraft unerreichbar waren. Andere schwingen sich auf Lastenr\u00e4der \u2013 \u00c4ltere finden sie allerdings oft zu wuchtig. Doch das Rad ist beliebt: Zwei von drei Hamburgern \u00fcber 65 Jahren haben eins. Hamburg powert pro Pedal, und der Verkehrssenator ist ein Radler vor dem Herrn. Doch Radfahren ist gef\u00e4hrlich, und das rote Radwegnetz verwirrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Elf tote Fahrradfahrer 2025 \u2013 \u00fcberproportional \u00c4ltere. Dirk Lau vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Hamburg hat Gegenmittel: \u201eDer ADFC fordert sichere Radinfrastruktur und mehr Platz f\u00fcrs Rad. Wir machen Kampagnen, Lobbyarbeit und setzen uns f\u00fcr eine konsequente Verkehrswende ein, damit alle Spa\u00df beim Radfahren haben und gesund an ihr Ziel kommen. F\u00fcr \u00c4ltere gelten dieselben Tipps wie f\u00fcr alle Radfahrenden: vorausschauend und r\u00fccksichtsvoll fahren, nach au\u00dfen selbstbewusst, nach innen aufmerksam und wach. Geschwindigkeit und Fahrverhalten immer der Situation anpassen und schw\u00e4cheren Verkehrsteilnehmern immer den Vorrang geben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lau fordert vor allem breite, sichere und auf Hauptstra\u00dfen gesch\u00fctzte Radwege. Wer unsicher ist, \u00fcbt beim ADFC-Fahrsicherheitstraining.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass Spa\u00df und Sicherheit beim Radeln Hand in Hand gehen m\u00fcssen, wei\u00df auch Daniel Sauter, Chef der Elmshorner Fahrradb\u00f6rse, aus der Praxis: \u201eGerade im Alter ist Bewegung im Freien wichtig, und daf\u00fcr haben wir passende Fahrr\u00e4der und Dreir\u00e4der. Senioren sch\u00e4tzen bei uns besonders stabile und leichte Rahmen mit bequemem Einstieg, aber auch R\u00e4der mit elektronischer Unterst\u00fctzung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mobilit\u00e4t z\u00e4hlt in jedem Alter, privat und im Beruf. Sie bringt aber vor allem \u00c4lteren mehr Lebensqualit\u00e4t und Selbstst\u00e4ndigkeit \u2013 wenn das Auto die einzige M\u00f6glichkeit ist, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen: Per Pkw geht\u2019s in den Seniorentreff, ins Caf\u00e9 oder in den Supermarkt. Oder sie k\u00f6nnen Kinder samt Enkel besuchen, die ins Gr\u00fcne gezogen sind. Der Pkw ist aber auch Verkehrsmittel erster Wahl, um einen Arzt zu erreichen, zur Physiotherapie zu kommen oder mit dem Koffer zur Reha zu fahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph sema-autor\">Text: Dr. Hergen Riedel<\/p>\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fotos: Pixabay, ADAC, Hamburger Hochbahn Wenn Hamburger nicht \u00fcbers Wetter reden, dann \u00fcber den Verkehr. Die mit Auto klagen \u00fcber Staus oder weggegr\u00fcnte Parkpl\u00e4tze, Radler und Fu\u00dfg\u00e4nger \u00fcber zugeparkte oder verschneite Wege. Und \u00c4ltere? Im Januar 2026 wurde zwar der Hamburger Kurzbericht zur Studie \u201eMobilit\u00e4t in Deutschland\u201c pr\u00e4sentiert. \u00dcber \u00c4ltere stand darin nichts Besonderes. 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