2022

Liebe Leserinnen und Leser,

nun ist unsere kleine Sommerpause zu Ende, und ich hoffe, Sie sind alle gut durch die warmen Tage gekommen.

Uwe Seeler ist nun leider nicht mehr unter uns. Er wird aber im Herzen der Hamburger immer einen Platz haben. Es gibt viele Namen, die man irgendwann vergisst – aber dazu zählt „Uns Uwe“ mit Sicherheit nicht. Er repräsentiert einen Fußballspielertyp, den man heutzutage kaum noch findet. Für ihn stand der Fußball im Vordergrund und nicht der „schnöde Mammon“. Ebenso, dass man als Hamburger in einem Hamburger Verein spielt. Uwe – wir werden dich vermissen.

Demenz – die Diagnose ist für Betroffene und auch für die Angehörigen ein Schock. Wie geht man damit um? Wie kann man selbst und das persönliche Umfeld diese Erkrankung akzeptieren? Hier bietet das Aktionswochenende Demenz Hilfe. Am 24. und 25. September können sich Interessierte informieren und sich mit Experten austauschen.

Auch im September gibt es wieder jede Menge an interessanter Veranstaltungen. Leider können wir nicht alle im Magazin veröffentlichen. Aber auf unserer Homepage „www.semahh.de“ finden Sie eine Vielzahl weiterer Veranstaltungen.
Die nächste SeMa-Ausgabe wird ab dem 01. Oktober 2022 verteilt. Freuen Sie sich mit mir zusammen auf viele weitere spannende Themen.


Ihre Silke Wiederhold
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Liebe Leserinnen und Leser,

insbesondere durch die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung einen enormen Schub gemacht. Für viele ältere Personen (auch für die, die nicht unbedingt technikfeindlich sind) kam die Digitalisierung so zu schnell und zeitgleich in zu viele Bereiche. Sie hatten so kaum eine Chance, sich darauf einzustellen. Termine können vielfach nur noch online gebucht werden, beim Reisen muss man den digitalen Impfausweis vorzeigen, und für Bankgeschäfte benötigt man das neueste Update mit der neuesten Sicherheit-App. Für diejenigen, die damit umgehen können, eine tolle Sache, aber für diejenigen die es nicht (mehr) können, muss es weiterhin einen vernünftigen, gangbaren Weg ohne zusätzliche Kosten geben.

Er ist wieder da, von Feinschmeckern sehnsüchtig erwartet – der Glückstädter Matjes. Liebhaber dieser norddeutschen Fischspezialität können ihn gleich vom 9. bis 12. Juni direkt vor Ort bei den Glückstädter Matjeswochen probieren. Einen Ausflug ist es wert.

Auch in dieser Ausgabe finden Sie wieder die beliebten Veranstaltungstipps. Schauen Sie aber auch auf unsere Homepage. Da
finden Sie noch viele weitere interessante Veranstaltungshinweise.

Ich wünsche Ihnen nun sonnige Junitage und verabschiede mich bis zu unserer Sommerausgabe für Juli/August, die dann ab dem 2. Juli in die Verteilung geht.


Ihre Silke Wiederhold
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Liebe Leserinnen und Leser,

Erdgas – eine für unsere Gesellschaft notwendige Substanz – ist zurzeit täglich in den Schlagzeilen. Wir betrachten in unserer Titelgeschichte die Anfänge der Gasversorgung in Hamburg. Dies war damals ein gewaltiger technischer Fortschritt, der Versorgungssicherheit und mehr Lebensqualität bedeutete.

Nun ist der wichtigste Energieträger am deutschen Wärmemarkt umweltpolitisch in Ungnade gefallen und hat sich explosionsartig verteuert (warum auch immer), sodass nun ein deutlich größerer Anteil des verfügbaren Einkommens für die Wärmeversorgung einzuplanen ist. Ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Rentenbezieher wird dies im Verbund mit stark steigenden Preisen in anderen Bereichen, wie zum Beispiel bei den Lebensmitteln, in eine finanziell kritische Situation bringen. Irgendwelche Einmalzahlungen versprechen hier keine nachhaltige Linderung, sondern sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Politisches Ziel muss es sein, die Inflation zu stoppen, sodass man von dem zur Verfügung stehenden Einkommen leben kann.

125 Jahre ist es nun her, dass unser Hamburger Rathaus eröffnet wurde. Entdecken Sie doch mal bei einen geführten Rundgang das Zentrum der Hamburger Politik. Es lohnt sich.

Ich wünsche Ihnen nun einen goldenen Oktober und verabschiede mich bis zur November-Ausgabe die ab dem 01.11.22 verteilt wird.


Ihre Silke Wiederhold
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Liebe Leserinnen und Leser,

mit der dieser Ausgabe melden wir uns aus unserer kurzen Winterpause zurück.

Ich hoffe, Sie haben alle den Jahreswechsel gesund und unbeschadet überstanden. Auch diesmal haben uns viele Zuschriften und Weihnachtsgrüße von unseren Lesern erreicht. Dafür  noch einmal einen herzlichen Dank. Im Februar jährt sich eine der größten Katastrophen in Hamburg zum 60. Mal – die große Sturmflut von 1962. Bei vielen werden sicherlich Erinnerungen wach, wenn sie unser Titelthema lesen.

Sie kennen sie sicherlich – die E-Roller, die überall auf und neben den Gehwegen und sonst wo kreuz und quer rumliegen. Vielfach sind diese gefährliche Hindernisse und Stolperfallen –  insbesondere bei Dunkelheit. Obwohl Maßnahmen gegen falsch abgestellte E-Scooter beschlossen wurden und die Anbieter Abhilfe versprochen haben, lässt sich diese im Stadtbild noch nicht nachvollziehen.

Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe. Beachten Sie auch den zweiten Teil unserer Krimiserie, den Sie auf den Seiten 16/17 finden. Gruseln erwünscht.

Die nächste Ausgabe wird ab dem 01. März verteilt.
Bis dahin verabschiede ich mich und wünsche Ihnen vor allem Gesundheit.

Ihre Silke Wiederhold
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Liebe Leserinnen und Leser,

die Welt spielt derzeit verrückt. Corona, Krieg in der Ukraine, Energiekrise, galoppierende Inflation und so weiter. Gerade in diesen Zeiten fällt es schwer, an so etwas Profanes zu denken, wie den eigenen Nachlass zu regeln. Nur 39 Prozent aller deutschen Ehepaare, und damit die Minderheit, hat ein Testament verfasst. Dabei ist auch das wichtig – für den Partner, für die Kinder und andere Angehörige. Warum, wieso, weshalb – das erfahren Sie in unserem Titelthema.

Wer schon mal mit dem Gedanken gespielt hat, in seiner freien Rentenzeit etwas sinnvolles zu tun, für den ist eventuell der Erfahrungsbericht vom Senior-Experten Claus Oellerking interessant.

Apropos Freizeit. Aufgrund der Aufhebung vieler Corona-Maßnahmen finden viele Veranstaltungen wieder statt. Wir veröffentlichen daher auch wieder unsere beliebte Veranstaltungsseite. Alle Termine können wir allerdings nicht veröffentlichen.

Weitere Veranstaltungen finden Sie auf unserer Homepage: www.senioren-magazin-hamburg.de.

Ich wünsche Ihnen nun ein schönes und sonniges Osterfest und freue mich mit Ihnen schon auf die nächste Ausgabe, die ab dem  03. Mai 2022 verteilt wird.

Ihre Silke Wiederhold
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Liebe Leserinnen und Leser,

Fritz Schumacher, gestaltete 24 Jahre (von 1909 bis 1933) in seiner Funktion als Hamburger Baudirektor das (damalige) moderne Hamburg. Typisch für Schumachers Bauten ist die Verbindung von Tradition und Moderne. Während heutige Stadtplaner wieder von Häusern mit zehn bis zwölf Stockwerken träumen („Hamburger Abendblatt“ vom 26.03.21) waren seine Vorstellungen von einer modernen, menschenfreundlichen Stadt: mehr Grünanlagen, Geschossgebäude mit höchstens fünf Etagen, Wohngebiete mit Kinderspielplätzen und Wiesen.

Ungefähr 80.000 Hamburger benötigen Pflege. Bei etwa der Hälfte ruht die Betreuung ganz allein auf den Schultern der Familie und Freunde. Ohne externe Unterstützung und vielfach am Limit ihrer physischen, psychischen und finanziellen Kräfte. Es wird Zeit, dass dieser Personenkreis ausreichende Anerkennung und Unterstützung für diese aufopferungsvolle Tätigkeit erhält.
Trotz Energiekrise sollten Sie sich den November nicht vermiesen lassen – die Adventszeit beginnt. Und damit auch die Zeit der Adventsmärkte. Falls das Wetter für einen Besuch dieser zu schlecht sein sollte, dann bietet sich ein gemütlicher Abend  mit Freunden an. Natürlich politisch korrekt bei Kerzenlicht.

Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß beim Lesen und verabschiede mich bis zur Dezemberausgabe, die ab dem 03.12.22 verteilt wird.

Ihre Silke Wiederhold
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Liebe Leserinnen und Leser,

Zivilschutz. Bunker. Sirenen. Das alles wurde in der jüngsten Vergangenheit von den politisch Verantwortlichen als nicht mehr
erforderlich, ja sogar für unerwünscht erklärt. Und bei der Bundeswehr hat man sich mehr Gedanken über die angemessene Kleidung weiblicher Soldaten gemacht als über die Wehrhaftigkeit. Nun ist man aus diesem pazifistischen Traum erwacht und
steht vor den Trümmern einer verfehlten Politik. Das nun gerade die politischen Kräfte, die diesen Umstand in der Vergangenheit verursacht haben, nun am lautesten eine 180-Grad-Wende fordern, finde ich allerdings schon etwas irritierend.

Mit 90 Jahren, noch so fit zu sein, um Meisterschaften zu gewinnen, dass dürfte der Wunsch von vielen sein. Der Hamburger Curt Zeiss mag hier als Vorbild dienen. Kürzlich schaffte er in der Disziplin Schmetterling die 50 Meter in 54,10 Sekunden und gleich mehrere Titel in seiner Altersklasse: Deutscher Meister und Deutscher Rekord sowie Europa- und Weltrekord! Das SeMa-Team gratuliert dazu.
 
Wer den Wonnemonat Mai für den Besuch von interessanten Veranstaltungen nutzen möchte, der sollte sich unsere Veranstaltungsseite ansehen.

Ich wünsche Ihnen nun sonnige Mai-Tage und verabschiede mich bis zur nächsten Ausgabe, die ab dem 01. Juni verteilt wird.


Ihre Silke Wiederhold
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Liebe Leserinnen und Leser,

endlich Sommer. Genießen Sie die Sonne an der frischen Luft. Falls Sie nicht in den Urlaub fahren, bieten sich zahlreiche Aktivitäten in und um Hamburg an. Auf unserer Veranstaltungsseite in dieser Ausgabe und auf unsere Homepage werden Sie bestimmt fündig.

Eine Möglichkeit wäre auch, die Stätten der Hamburger Kolonial-geschichte zu „erforschen“. Adressen dazu finden Sie in unserer Titelgeschichte, die auch die historischen Hintergründe beleuchtet.

Blumenfreunde finden in unseren Artikeln „Wenn der Lotos blüht“ und „Herr der Rosen“ interessante Zieladressen.
Wer etwas mit seinen Enkelkindern unternehmen möchte, für den bieten sich die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg an. Nach der zweijährigen Corona-Pause ist mit der Inszenierung „Der Ölprinz“ der Wilde Westen wieder in das Freilichttheater am Kalkberg zurückgekehrt. Übrigens: Bei unserem Gewinnspiel können Sie auch Karten für dieses Freiluftabenteuer gewinnen.
Wen es in die Ferne zieht, für den könnte unser Artikel über Portu-gals Perlen interessant sein. Lissabon und Porto sind mit Sicherheit lohnenswerte Ziele einer Städtereise.

Wie in jedem Jahr geht das SeMa nun in eine kleine Sommerpause. Die nächste Ausgabe wird ab dem 01. September 2022 verteilt. Ich wünsche Ihnen bis dahin erholsame und schöne Sommertage.

Ihre Silke Wiederhold
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Liebe Leserinnen und Leser,

die nächste Generation der Babyboomer geht nicht nur in Rente, sondern sucht auch nach neuen und seniorengerechten Wohnformen. Wichtig sind für viele eine gute Infrastruktur und kurze Wege. Jene, die zur Miete wohnen, würden gerne auch in kleinere Wohnungen ziehen, oft jedoch scheitert dieses Vorhaben an der höheren Miete. Viele haben vor Jahren Mietverträge zu aus heutiger Sicht, günstigen Konditionen abgeschlossen, und die Mieten der kleineren Wohnungen stehen dazu in keinem Verhältnis. Hier müssen die Verantwortlichen handeln, auch um so Wohnraum für Familien freizustellen.

Für das kommende Jahr wünsche ich mir, dass wir wieder eine Zeit der Stabilisierung der allgemeinen Lebensverhältnisse erleben. Ohne Pandemie und deren Einschränkungen, ohne Krieg und ohne eine trabende Inflation, die Gehälter und Altersbezüge auffrisst.

Genießen wir nun erst einmal die Adventszeit als eine Zeit der Besinnung, Freude und Hoff-nung. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit sowie  ein gesundes neues Jahr.

Das SeMa-Team geht jetzt, wie jedes Jahr, in eine kleine Win-terpause. Wir starten im nächsten Jahr mit der Februarausgabe,
die ab dem 01.02.2023 in die Verteilung geht.

Ihre Silke Wiederhold
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Liebe Leserinnen und Leser,

im Monat März gibt es einen Grund zur Freude – die meisten einschränkenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sollen aufgehoben werden. Politik und Tagespresse feiern dies als „Freedom Day“. Aber ist das wirklich ein Grund zum Feiern? Ich meine nein, denn die Aufhebung der freiheitsbeschränkenden Maßnahmen ist eine Selbstverständlichkeit, wenn die Basis dafür nicht mehr vorhanden ist.

In den nächsten Monaten wird es einen gewaltigen Bedarf an Aufklärung und Aufarbeitung über die letzten zwei Jahre geben. Hier müssen im Rückblick alle Maßnahmen und deren Folgen kritisch und offen betrachtet werden, um Fehler für die Zukunft
zu vermeiden. Auch die Eigenverantwortung der Bürger muss hier eine Rolle spielen. Die vielfach entstandene gesellschaftliche Spaltung, die auch Freundeskreise und Familien betrifft, gilt es zu reparieren und wieder zur Normalität zurückzukehren. Denn egal, ob Familie, Freunde oder die Gesellschaft insgesamt, der Zusammenhalt und die Gemeinschaft machen stark und geben Schutz, nicht die Ausgrenzung und Trennung.

Im April 2020 hat der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn gesagt: „Wir werden in ein paar Monaten wahrscheinlich viel einander verzeihen müssen.“

Fangen wir damit an.

Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe.

Ihre Silke Wiederhold
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