Grosseltern und Enkel

Hier finden Sie stets eine bunte Auswahl an wertvollen und interessanten Tipps und Informationen Rund um das Thema "Mit den Enkeln unterwegs" und "Was tun mit den Enkelkindern" bis hin zu Buch- und Ausflugstipps.

Viel Spaß wünscht Ihnen Ihr SeMa-Team.

Grosseltern und Enkel

Besuchen Sie das Freilichtmuseum am Kiekeberg im idyllischen Rosengarten. Bei einem Rundgang durch die über 40 historischen Gebäude und Gärten erfahren Sie alles über das bäuerliche Leben und Wirtschaften vor 200 Jahren. 
Die historischen Bauernhöfe, Scheunen und Speicher erreichen Sie bequem auf ebenen Wegen. Im barrierefreien Agrarium, der großen Ausstellungswelt des Museums, präsentieren sich auf 3.000 m² Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Landwirtschaft und Ernährung. Für Technikfreunde zeigt die Sammlung eine große Auswahl historischer Landmaschinen und Traktoren. 

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Flanieren Sie durch die alten Bauerngärten, werfen Sie einen Blick in die neue Ausstellung „Spielwelten“ oder erleben Sie traditionelles Handwerk hautnah. Brauchen Sie eine Stärkung? Besuchen Sie den Museumsgasthof „Stoof Mudders Kroog“ mit norddeutscher Küche oder genießen Sie Kaffee und frisch gebackenen Kuchen im Rösterei-Café „Koffietied“.

 Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr, Samstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen (ganzjährig). 
Freier Eintritt für Kinder bis 18 Jahre! Freilichtmuseum am Kiekeberg, Am Kiekeberg 1, 21224 Rosengarten-Ehestorf,

www.kiekeberg-museum.de

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Riesenspaß für die ganze Familie = einmal zahlen, alles drin!

Auf dem rund 300.000 m² großen Gelände, inmitten der wunderschönen Landschaft Angeln, bietet der Freizeitpark vielfältige Möglichkeiten Spaß, Spannung und Natur für die ganze Familie hautnah zu erleben:
• Das Tal der Dinosaurier, mit den über 100 lebensgroßen Giganten • Rieseninsekten • Klettertürme • Kinder-Riesenrad • Sommerrodelbahn • Pferdchenbahn • Berg- und Talbahn • Schwingboot • Aktivspielplatz • Floßwettfahrt • Tierbeobachtung und -fütterung… und vieles mehr! Auch in diesem Jahr: NEUES entdecken und alles wieder zum „Einmal-zahlen – alles-drin-Preis!
Für das leibliche Wohl bieten sowohl Café als auch Imbisse verschiedene Gerichte zu familienfreundlichen Preisen an. Oder einfach die Möglichkeit nutzen, eine von über 50 unterschiedlich großen Grillhütten online zu buchen und „lecker grillen“. In der Tolk-Schau darf die eigene Verpflegung auch mitgebracht werden!

Öffnungszeiten: bis 03. Oktober von 10 bis 18 Uhr (Betreute Fahrgeschäfte 10.30 bis 17.30 Uhr, Einlaß bis 16 Uhr). 
Tolk-Schau Familien-Freizeitpark, Tolk-Schau 1 
24894 Tolk bei Schleswig, Info-Tel. 04622 922

www.tolk-schau.de

Sobald die Sonne wieder die Menschen und deren Herzen erwärmt, lockt ein Ausflug in die Natur. Die Buslinie 340 des HVV bringt die Besucher, die nicht mit dem Auto fahren möchten, direkt zum Wildpark im Süden Hamburgs. 1969 wurde der 50 Hektar umfassende Park gegründet. Viele Besucher, die heutzutage anreisen, kamen früher schon mit ihren Eltern oder Großeltern.

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Hängebauchschwein auf den Wegen.

Mindesten 1000 Tiere haben hier ein Zuhause gefunden und werden liebevoll gehegt und gepflegt. Auf der bewaldeten Fläche sind 100 unterschiedlichen Arten zu beobachten. Über die verschiedenen Rassen, von A wie Alpakas bis zu Z wie Zwergziegen, werden auf Informationstafeln wichtige Hinweise auf z. B. Herkunftsland, Geburtsdatum oder auch Lebensart und Höchstalter gegeben.  

Auf Tierschutz und die Erhaltung vom Aussterben bedrohter Arten legen die Mitarbeiter ihr besonderes Augenmerk.

Bei einem Besuch in der Region Rosengarten sollten Sie sich mindestens zwei Stunden Zeit nehmen, um den Park und dessen tierische Bewohner zu erleben. Gleich rechts vom Eingang werden Sie von frei laufenden Hängebauchschweinen begrüßt, die auf Futter und Streicheleinheiten warten. Auch die Zwergziegen haben in ihrem großflächigen Gehege direkten Kontakt zu den Besuchern.

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Katherina bei der
Waschbär-Fütterung.

Täglich finden um 12 und um 15 Uhr faszinierende Flugschauen im Freigehege statt, an Sonn- und Feiertagen zusätzlich auch um 16.30 Uhr. Über die Termine für die Schaufütterungen  informieren Sie sich am besten gleich am Eingang.   

Als in der Vollmondnacht vom 17. auf den 18. Januar die Barock-Eseldame Annabell nach der zwölfmonatigen Tragezeit den kleinen weißen Maximilian zur Welt brachte, war die Sensation perfekt. Er ist der Liebling der Tierpfleger und Besucher. Maxi, wie er genannt wird, hat hellblaue Augen und ein weißes Fell. Diese Rasse hat ihren Ursprung in der Barockzeit, daher auch der Name. Die außergewöhnlichen Vierbeiner galten damals als „Lichtbringer“, und jeder, der etwas auf sich hielt, schmückte sich mit diesen Maultieren. In erster Linie waren die Adligen Besitzer. Heute gibt es nur noch ca. 300  Barock-Esel weltweit. Somit ist diese Rasse sehr selten und zählt auch zu den gefährdeten Nutztierrassen. Auch im Gehege der Wildschweine und Nutrias geht es munter zu, denn die Tiermamas haben Nachwuchs bekommen. Ihren Hund können Sie gern an der Leine geführt mit auf Ihre Erkundungstour nehmen.

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Franka mit dem Barock-Eselchen Maxi.

Ein besonderes, extra zu buchendes Angebot ist eine einstündige Fahrt mit der Wildpark-Bahn. Sie bietet Platz für bis zu 20 Personen. Diese Fahrt ist sehr beliebt bei Seniorengruppen, Großfamilien, Menschen mit Behinderungen oder auch bei Kindern mit müden Füßen. Die offenen Seitenwände ermöglichen den Blick auf die Natur und die Wildtiere. U. a. erwarten Sie der 45 m hohe Elblickturm, div. Events und Attraktionen, die Kunsthandwerkerhalle und ein großer Abenteuerspielplatz.      

Öffnungszeiten: April bis Oktober, von 8 bis 18 Uhr, Eintrittspreise: 11 Euro für Erwachsene (ab 15 Jahre), 9,50 Euro für Kinder (ab 3 Jahre) und 9 Euro für Personen mit B, H oder G im Ausweis. Unter www.wildpark-schwarze-berge.de oder Telefon 040/ 819 77 470 erfahren Sie alles Wissenswerte. Kostenlose Pkw-Parkplätze und Plätze für Campingfahrzeuge stehen zur Verfügung.

 

Text Marion Schröder + WSB – Fotos Marion Schröder (5) © SeMa

... ist ein Erlebnisareal für die ganze Familie!

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Das am 28. April zur Welt gekommene schwarze Poitou-Eselmädchen Louise freut sich besonders auf die Besucher und ihre Streicheleinheiten, die es sehr genießt. Das kleine Steppenrind Attila ist in seinem Gehege der Star. Diese Kälber werden  mit einem rötlich- blondem Fell geboren, welches erst nach etwa einem halben Jahr die hellgraue Farbe annimmt. Die Eltern und älteren Geschwister achten auf den Neuankömmling. Viele kleine Ziegen und Schafe toben über die Weiden. Die Minischweine sind meist in der Nähe ihrer Mütter. Im Schweineland können viele seltenen gewordene Schweinerassen in artgerechter Haltung ganz nah beobachtet werden.

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Auf 40 Hektar leben ca. 1200 Tiere 80 verschiedener Gattungen in Europas größtem Zentrum zum Erhalt aussterbender Rassen.   

Der Name Arche sagt eigentlich schon alles. Hier werden Tiere zwar nicht auf einem Schiff von Noah vor der Flut gerettet, sondern liebevoll gehegt, gepflegt und vor dem Aussterben bewahrt. Prof. Dr. Kai Frölich und sein Team haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Vielfalt der Sorten und Rassen zu schützen und zu erhalten. 

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Auf Ihren Wegen durch das Gelände werden Sie Tiere entdecken, die Sie bisher noch nicht kannten. Wenn Sie Glück haben, suchen die Turopolje-Schweine gerade in ihrem Teich nach Abkühlung. Sie sind wahrscheinlich die einzigen Schweine der Welt, die nicht nur exzellent schwimmen, sondern auch tauchen können. Die aus Kroatien stammenden Borstentiere suchten dort, in ihrem ursprünglichen Lebensraum, im Wasser nach Futter.

Im Frühjahr wurden viele Tiere in Warder geboren, die besonders die Kinder entzücken.

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Der Tierpark bietet auch viele verschiedene Aktivitäten an, zum Beispiel während der gesamten sechs Wochen der Sommerferien Kindern von sechs bis zwölf Jahren, „einen Tag Tierpfleger“ zu sein. In der Saison finden auch an den Sonntagen Ponyreiten und Kutschfahrten statt. Das ganze Jahr über stehen Veranstaltungen auf dem Plan. Gern richtet das Arche-Warder-Team Ihre Familienfeier aus. Sobald es wieder erlaubt ist, werden Übernachtungsmöglichkeiten, auch direkt im Park, angeboten.  

Mitten in der Natur – zwischen Pferden, Eseln und Schafen – können Sie sich erholen, entspannen und Ihr mitgebrachtes Picknick genießen. Für Ihren Besuch dürfen Sie gern auch Ihre Hunde mitbringen, die an der Leine geführt bestimmt auch den Ausflug mit den vielen Tieren spannend finden. Die Arche liegt im Ort Warder in Schleswig Holstein, 50 Autominuten von Hamburg entfernt. Da auch dieser Tierpark in der Coronazeit auf viele Besucher verzichten musste, ist die Unterstützung in Moment besonders wichtig.

Neben den Besuchern sind Spenden sowie das Übernehmen von Tierpatenschaften sehr hilfreich. Schon ab drei Euro im Monat können Sie der Pate eines Kleintiers werden. Was Sie dafür erhalten und noch viele weitere Informationen erfahren Sie unter: www.arche-warder.de oder telefonisch unter 0 43 29-9 13 40. Öffnungszeiten täglich von 10–20 Uhr – Eintrittspreise: Erwachsene 10,– Euro, Kinder 6,– Euro und Familien 30,– Euro.     

Text + Fotos Marion Schröder 

Auch im Herbst und Winter sehr schön und empfehlenswert: ein Besuch im WILDPARK LÜNEBURGER HEIDE

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Baumwipfelpfad Heide Himmel.

Wenn man durch den Park geht und laut einen Kuckuck rufen hört, ist man zuerst erstaunt, und sofort wandert der Blick nach oben, um ihn in den Bäumen zu entdecken. Leider ohne Erfolg, denn des Rätsels Lösung ist ,,Willis Lernstation“ mit zwölf Bildern von einheimischen Vögeln. Mit einem Knopfdruck auf den jeweiligen Vogel erklingt dann laut seine typische Stimme. Das ist nicht nur unterhaltsam für Jung und Alt, sondern auch lehrreich, wie so vieles in diesem Wildpark.

Zurzeit sind auch Jungtiere in den Gehegen. Das kleine braune Alpaka namens Bounty, einige Wildschwein-Frischlinge, kleine Ziegen und der zottelige Poitouesel Laurent, der am 19. August geboren wurde. Auf Streicheleinheiten warten aber auch viele Tiere wie Ziegen, Heidschnucken und Damwild.  Sie freuen sich über den direkten Kontakt zu den Menschen in den dafür gekennzeichneten Freiräumen.

Besonders eindrucksvoll sind die Flugvorführungen der Könige der Lüfte, die in diesem Jahr noch bis Ende Oktober zu erleben sind: wochentags um 11.30 Uhr und 15 Uhr und an den Wochenenden jeweils um 12 und 16 Uhr. Ein erfahrenes Falknerteam betreut fachkundig diese Greifvögel, angefangen von dem kleinen Buntfalken, der mit 100 Gramm nicht mehr als eine Tafel Schokolade wiegt, bis zum ausgewachsenen Andenkondor Chaskar, der 8,5 Kilogramm  durch die Lüfte bewegt. Sehr informativ, dabei aber auch humorvoll, bringt Falkner Michael dem Publikum seine Schützlinge näher. Und das nicht nur wörtlich! Er lässt auch große Greifvögel über die Köpfe der Zuschauer auf sich zufliegen. Falknerin Annika und Falkner Uwe unterstützen ihn dabei.

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100 Gramm leichter Buntfalke.

Wer seinen Hund nicht zu Hause lassen möchte, kann ihn gern an der Leine gehalten mit durch den Park führen. Zum Verweilen und Ausruhen stehen viele Bänke bereit, für das leibliche Wohl wird auch gesorgt. Übernachtunsmöglichkeiten stehen in gemütlichen Schäferwagen und idyllischen Appartements im Schäferdorf zur Verfügung. Einen unvergesslichen Blick gewährt der 40 Meter hohe Turm des Baumwipfelpfades der „Heide Himmel“, über Flora und Fauna und, wenn das Wetter es zulässt, bis hin zum Hamburger Hafen. Ab November stehen stimmungsvolle Abendwanderungen auf dem Plan. Am 11. Dezember wird mit Laternen der Nikolaus gesucht, der sich vorher versteckt hat. Am 24.12. kommt der Weihnachtsmann in den Park. Von 11–13 Uhr macht er Station an der Elchlodge. Am Heiligen Abend zahlen Kinder nur den halben Eintrittspreis und bekommen vom Weihnachtsmann ein kleines Geschenk.

Aktuelle Corona-Infos, Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Veranstaltungstermine entnehmen Sie bitte der Internetseite: www.wild-park.de oder informieren Sie sich telefonisch unter: 04184 8939-0.  

 

Text + Fotos Marion Schröder (6) und Wildpark (1) © SeMa

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Alpaka-Fohlen Bounty.

Wenn sich die Blätter bunt färben, ist ein Ausflug in die Natur besonders schön. Rund um Hamburg laden diverse Tierparks Besucher dazu ein. Einer der schönsten und interessantesten ist der Wildpark in Hanstedt-Nindorf, 40 Kilometer südlich der Hansestadt. Die Betreiber, Norbert und Alexander Tietz, gestalten dieses über 60 Hektar große Areal mit ihrem Team, mit viel Liebe zum Detail und Ideenreichtum zu einem außergewöhnlichen Erlebnis-Wildpark. Die Besucher sind nicht nur von den circa 1200 Tieren aus 140 Arten begeistert, sondern auch von den vielen sehr informativen Hinweisen, die auf Tafeln entlang der Wege zu lesen sind. Wie zum Beispiel Wissenswertes aus dem Leben des Wisents, vom Verhalten der Eichhörnchen und dass Esel, wenn man ihnen zu nahe kommt, beißen können. Die Besucher erfahren auch, dass Singvögel ein besonderes Organ besitzen, welches ihnen ermöglicht, vielfältige und kunstvolle Töne hervorzubringen, dass Wildschweine bis zu 20 Jahre alt und bis zu 160 kg schwer und 1,80 m lang werden können.

Sehr sehenswert ist auch ,,Unser Hühnerhof“. Dort wird in fünf Räumen gezeigt, wie aus Eiern die Küken schlüpfen und sich entwickeln – bis hin zum 40. Tag ihres Lebens. In diesem Park entdeckt man unter den vielen Tieren auch Ponys mit Pünktchen, Schweine mit Löckchen oder Streifen, pfeilschnelle Otter, schneeweiße Eulen und Wölfe ebenso wie Fasane, die ab und zu ihr wunderschönes Federkleid präsentieren.

... sind einzigartige Geschenke für Oma und Opa

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Andere Omas und Opas erzählen uns über Klingelstreiche und davon, dass sie mit Schneebällen gegen den Kirchturm zielten um zu sehen, wer am höchsten werfen kann. Auf den Straßen spielte man damals Gummitwist und Himmel und Hölle. Die Kinder brachten bunt bemalte Holz-Kreisel durch einen Bindfaden am Stock zum Drehen, sprangen mit Seilen oder ließen Hula-Hoop-Reifen um die Hüfte schwingen. Da es noch nicht so viele Autos gab, konnte man auch auf den Straßen Fußball spielen. Mit Freude sprangen Kinder in Pfützen, und Uwe Seeler erinnert sich auch noch heute an die Zeit, als er und seine Freunde mit leeren Blechdosen Fußball auf der Straße spielten. Gegen Grippe gab es Hühnersuppe und Wadenwickel. Gekocht wurden frisch geerntetes Gemüse, das vom Feld oder aus dem Garten kam. Hunde und Katzen fraßen noch keine Leckereien aus Dosen, am 24. Dezember aß man meist Kartoffelsalat mit Würstchen, und die Heinzelmännchen hämmerten und Engel bereiteten hinter verschlossenen Türen die Geschenke vor. Man traf sich zur Hausmusik.

Die Bücher sind bei Familium erschienen und europaweit zum Bestseller geworden. Preis pro hochwertigem 25x30-cm-Hartcover-Buch: 29,99.

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Die Großeltern kramen durch das Schreiben in dieses Buch ganz tief in ihrer Erinnerungskiste und viele schöne Momente werden wiederentdeckt. Eigentlich sind diese Bücher später ein Geschenk an die Enkel, denn durch das Ausfüllen der 127 Seiten und Beantworten der 82 Fragen erfährt die Familie sehr viel über die lange Lebenszeit von Oma und Opa. Angefangen bei der Frage: „Kannst du dich an deine Oma und deinen Opa erinnern über u. a. Fragen zur Kindheit, zu Mama und Papa, zur Schulzeit, ersten Liebe, zu Ehepartner, Beruf, zum Lieblingsessen, zu Freunden bis hin zur letzten Frage: „Was willst du deinen Kindern, Enkeln und weiteren Generationen ausrichten?“ Viel Platz ist auch für Fotos, die die Aussagen bildlich unterstützen und belegen.

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Wir ließen uns von Omas und Opas viele Fragen beantworten. Waltraud Reymann, die mit ihrer Enkelin Luisa in dem Buch stöberte, erzählt: „Ich kann mich genau an meine Kindheit in Berkenthin erinnern. Unser Haus lag direkt neben dem Bahndamm. Damals gab es auch noch einen Bahnhof. Wir spielten auf der Straße, die noch nicht asphaltiert war, gern Kippel-Kappel mit Holzstöcken. Meine Lieblingspuppe bekam ich mit fünf Jahren zu Weihnachten. Es war ein Riesen- baby, welches ich sehr liebte und Peter nannte. Peter habe ich heute noch.“

Willi Martens, der sich mit seinem 8-jährigen Enkel Luis die Zeit nahm, viele Fragen zu beantworten, erklärte: „Ich hatte eine glückliche Kindheit mit meinen Eltern und meiner Schwester in Nusse in Schleswig-Holstein. Dort kam ich auch Ostern 1955 in die Schule. Mein Freund hieß Reini und meine Lehrerin Fräulein Meyer. Reinis Eltern hatte eine Töpferei und auch schon ein Telefon. Wir tobten und spielten meist im Hof der Töpferei. Ich arbeitete dann später als Zimmermann. Inzwischen bin ich Rentner und genieße die Zeit mit meiner Familie.“

Was Großeltern über Social Media wissen sollten

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Viele Großeltern stehen Facebook, WhatsApp oder Twitter bereits aufgeschlossen gegenüber und nutzen selbst diese Medien. Wie sieht es aber aus mit Snapchat, TikTok oder Instagram? Bei diesen sozialen Netzwerken wissen die meisten Senioren nicht, was es damit auf sich hat. Im Leben der Enkelkinder spielen diese Medien bereits eine wichtige Rolle. Kinder sind ihren Eltern und Großeltern bereits um einiges voraus.

Snapchat wurde vor einigen Jahren ins Leben gerufen und sollte ein Gegenentwurf zu anderen Social Media Netzwerken sein. Posts sind hier nicht dauerhaft verfügbar. Nach einem bestimmten Zeitraum werden sie automatisch gelöscht. Inzwischen wurde dieses Prinzip von anderen Netzwerken kopiert. Der Marktanteil von Snapchat ist dadurch gesunken, doch Kinder sind dort immer noch gerne aktiv.

TikTok ist ein Musik-Netzwerk, das Einflüsse von Playback-Shows, aber auch von Instagram zeigt. Kinder nehmen kurze Clips auf und singen beispielsweise Lieder von bekannten Künstlern nach. Freunde und andere Nutzer können diese Beiträge bewerten und kommentieren.

Fotobeiträge und inzwischen auch Videos werden über Instagram gepostet. In den letzten Jahren ist dieses Social Media Netzwerk bei Kindern und Jugendlichen zu einem echten Favoriten geworden. Da verschiedene Bildfilter integriert sind, ist eine schnelle Bearbeitung der Fotos mit zahlreichen Möglichkeiten gewährleistet. Viele Teenager nutzen Instagram als Plattform, um sich selbst darzustellen und zu interagieren. Das Netzwerk wird nicht nur für solche Aktivitäten genutzt. Jugendliche verfolgen auch Stars und Sternchen bei ihren Aktivitäten. Nutzer können solche Beiträge bewerten, kommentieren und teilen.

Tägliche Nutzung von Social Media – Wo liegt die Grenze?

Schon seit Jahren wird die Nutzung des Internets von Kindern unter Eltern, aber auch unter Medienexperten diskutiert. Es gibt auch im kostenlosen „Social Media Guide für Eltern und Großeltern“ darauf keine pauschale Antwort, wie lange Kinder maximal im Web aktiv sein sollten. Der Guide bietet jedoch konkrete Empfehlungen für das jeweilige Alter der Kinder. Kinder im Alter von sechs Jahren sollten täglich nicht mehr als 30 Minuten im Netz unterwegs sein. Für Neunjährige sind bereits maximal 45 Minuten am Tag in Ordnung. Zwölfjährige können schon jeden Tag eine Stunde im Internet surfen. Hier gibt es den kostenlosen Download.

Diese Zahlen sollten nur als Richtwerte dienen. Jedes Kind verfügt über andere Voraussetzungen, die mit einer intensiven Internetnutzung positiv oder negativ korrelieren können. Eine strikte Kontrolle durch Eltern oder Großeltern ist kaum möglich. Es kommt auf einen gesunden Mittelweg in der Erziehung an, den Eltern und Großeltern zwischen Kontrolle und Vertrauen finden sollten.

Hilfreiche Tipps und eine Vollmacht zum Download auf www.grosseltern.de
Ende Juni geht es los mit den Sommerferien. Für die Kinder beginnt nun die schönste Zeit des Jahres. Für berufstätige Eltern allerdings sind diese sechs Wochen im Sommer alle Jahre wieder eine große Herausforderung. Wie und von wem kann der Nachwuchs möglichst optimal betreut werden? Glücklich sind diejenigen, die ihre Kinder bei den Großeltern liebevoll versorgt wissen. Nie sind Großeltern gefragter, als in der Ferienzeit. Einige nehmen ihre Enkel bei sich auf, andere fahren mit den Kindern in den Urlaub. Das Informations- und Ratgeberportal www.grosseltern.de unterstützt die rund 21 Millionen Großeltern in Deutschland mit Tipps für die Feriengestaltung und einem Vollmachtsformular zum Download.

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Es liegt in der Natur der Sache, dass die meisten Großeltern nicht mehr bis zum Hals in der Kindererziehung stecken. Das macht sie so herrlich entspannt für die Enkelkinder, die sich glücklich in der vollkommenen Aufmerksamkeit von Oma und Opa sonnen dürfen. 
Andererseits sind Großeltern oft verunsichert, die die geparkten Enkel in ihrer Obhut adäquat bespaßen möchten. Was steht heute hoch im Kurs bei den Kleinen? Welche Medien dürfen oder müssen sein? Was sollen wir unternehmen? Was müssen wir einpacken? Was ist unverzichtbar in der Reiseapotheke?

Wichtig ist zudem eine Vollmacht für Notfälle. Für das nichtdeutschsprachige Ausland empfehlen wir die Vollmacht in Landessprache übersetzen zu lassen. Nur mit einer entsprechenden Vollmacht können Sie Ärzte von der Schweigepflicht entbinden und sicherstellen, dass sie den Großeltern Auskunft erteilen dürfen. Die Vollmacht sollte auch regeln, dass die Großeltern berechtigt sind, Entscheidungen hinsichtlich der Behandlung des Enkelkindes zu treffen. Die Vollmacht sollte zudem neben den Namen und Wohnorten auch die Telefon- und Ausweisnummern der Eltern und die der Großeltern beinhalten. Eine Blankovollmacht von unserem Rechtsexperten finden Ihre Leser auf www.grosseltern.de.

Was sollten Eltern unbedingt mit den Großeltern vor den Ferien klären?

Zwei Drittel der Reisen mit den Enkeln erfolgen mit dem Pkw. Das Kuscheltier und das Lieblingsspielzeug dürfen auf keinen Fall fehlen und die Eltern sollten Oma und Opa auch Tipps zur Ernährung der Enkel geben. Was essen die Kinder überhaupt nicht bzw. was essen sie besonders gerne? Gibt es besondere Verhaltensweisen oder Rituale (Gebet vor dem Einschlafen)?
Unabhängig vom Reiseziel sollten die Großeltern eine Kopie des Impfausweises mitnehmen und sich Blutgruppe, Allergien und Vorerkrankungen der Enkel sowie den Namen und Telefonnummer des Kinderarztes notieren.
Zusätzlich empfehlen wir eine Reiseapotheke für die Enkel und einen Anruf bei der Krankenversicherung. Eine Auslandsreise-Krankenversicherung ist für Großeltern und Enkel wichtig. Geklärt werden sollte, ob der Versicherungsschutz auch für die mitreisenden Enkel besteht. Ggfs. müssen die Eltern eine entsprechende Auslandsreise-Krankenversicherung abschließen.
Das kostet meist weniger als € 20,–. Eine ausführliche Checkliste für eine kindgerechte Reiseapotheke finden Ihre Leser auf www.grosseltern.de.
 

Damit die gemeinsame Zeit mit den Enkeln in den Ferien und auf Reisen ein Erfolg wird und entspannt genossen werden kann, hat das Portal www.grosseltern.de in der Rubrik „Reise“ eine Fülle von Informationen und Checklisten bereit gestellt. Es gibt zahlreiche Anregungen für geeignete Reiseziele, Ausflüge oder die gemeinsame Beschäftigung daheim. 

Das Portal leistet überdies pragmatische Hilfestellung bei rechtlichen Fragen: „Was dürfen Großeltern im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls entscheiden – diese Frage wird bei der Planung oft vergessen“, betont Dr. Stefan Lode, Betreiber des Internetportals und als Jurist Experte in Sachen Recht. Fahren die Großeltern mit den Enkeln in den Urlaub, übernehmen sie für diese Zeit die Erziehungs- und Fürsorgepflicht. Um dies klar zu regeln und zum Beispiel auch Ärzten Weisungen geben zu dürfen, dient eine juristisch geprüfte Vollmacht. „Hier gilt: Vorbereitung ist alles. Mit einer entsprechenden Vollmacht können sich Großeltern für die Reise absichern.“ Ein entsprechendes Formular zum Download finden Sie bei www.grosseltern.de auf der Startseite.

Sollten Kinder ein gewisses Alter erreicht haben, um mit Oma und Opa zu verreisen?

Es kommt weniger auf das Alter der Enkelkinder an, sondern vielmehr auf die Intensität des Kontaktes zwischen Enkel und Großeltern. Verbringen die Enkel viel Zeit bei den Großeltern und sind sich sehr vertraut, dann spricht nichts dagegen, dass auch Kleinkinder mit Oma und Opa verreisen. Üblicherweise beginnen Urlaube mit den Großeltern im Alter von fünf bis sechs Jahren.

Wäre es klug, wenn die Großeltern Urlaubssituation vor Reiseantritt mit den Enkelkinder üben?

Ja, unbedingt. Wir von grosseltern.de empfehlen Großeltern, die ihre Enkel nicht so häufig sehen ein Testwochenende, möglichst nahe am Wohnort bei den Eltern. Sollte etwas nicht klappen, so können die Großeltern die Enkel schnell zu den Eltern und in die vertraute Umgebung zurück bringen. 

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Gibt es gesetzlich etwas zu beachten?

Man mag es kaum glauben, aber es ist einiges zu beachten. Kinder benötigen seit 2012 einen eigenen Kinderreisepass, der bis zum 12. Lebensjahr gültig ist. Danach benötigen Jugendliche einen herkömmlichen Reisepass bzw. Personalausweis. Beachten sollten Großeltern von Teenagern, dass für einige Länder (z. B. die USA) ein Reisepass mit einem elektronischen Speichermedium (Chip) benötigt wird. Nur so kann das Enkelkind visumsfrei einreisen. Wenn die Enkel mit einem Kinderreisepass z.B. in die USA einreisen möchten, benötigt das Enkelkind zusätzlich ein Visum.

Auskünfte welche Dokumente für welches Land benötigt werden erteilt das Auswärtige Amt http://www.auswaertiges-amt.de.

Ob Ausflug oder Reise, viele Großeltern unternehmen etwas mit ihren Enkeln. Manche regelmäßig, andere nur ab und zu. Das ist eine echte Erleichterung für viele berufstätige Eltern. So wissen sie, dass ihre Kinder gut betreut sind und Spaß haben. Damit es für die Großeltern auch eine schöne und gelungene Zeit wird, sollte man einige Sachen bedenken.

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Gewohnheiten kennen

Machen Sie sich damit vertraut, was die Enkelkinder für Rituale haben. Wenn Sie sonst nicht so häufig mit ihnen zusammen sind, ist es gut zu wissen, mit welchem Gute-Nacht-Lied das Kind am besten einschläft. Gerade bei kleineren Kindern ist es wichtig, über die Schlafgewohnheiten informiert zu sein. Fragen Sie die Eltern vor der Reise, ob und wann das Kind beispielsweise schläft.

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Was können wir unternehmen?
Klar, auch die Großeltern waren mal Eltern und haben etwas mit ihren Kindern unternommen. Aber das ist meist lange her und der klassische Sonntagsspaziergang nicht mehr so beliebt wie früher. Außerdem muss man die Aktivitäten an die eigenen körperlichen Bedürfnisse anpassen. Nicht jede Großmutter kann im Indoorspielplatz mit aufs Trampolin oder skatet mit den Kleinen über die Straße.

Was fast alle mögen

Die meisten Kinder lieben Tiere. Ein Zoo- oder Aquariumsbesuch ist deswegen immer sehr beliebt. Und weil viele Großeltern geduldiger sind als die Eltern, wenn das Kind noch ein paar Minuten länger bei den Affen stehen bleiben möchte, wird es ein entspannter Bummel durch den Tierpark. Auf Hamburgs Gewässern fahren so manche Schiffe. Das ist immer ein Erlebnis. Entweder mit einer Schifffahrt auf der Elbe oder einem Dampfer auf der Alster. Vielleicht geht es bei dem ein oder anderen sportlicher zu und es geht gemeinsam aufs Segelboot. Die Alsterkanäle kann man wunderbar mit dem Tretboot oder einem Kanu erkunden. Für beide Aktivitäten gilt: Schwimmweste an. Auch Kinder, die schon schwimmen können, geraten beim Kentern oder plötzlichen Ins-Wasser-Fallen leicht in Panik. 
Hamburg bietet auch eine Vielzahl an großen außergewöhnlichen Spielplätzen, ob drinnen oder draußen. Sehr beliebt an warmen Tagen ist der Spielplatz in Planten & Blomen.Immer mehr Hamburger Museen bieten spannende Ausstellungen zum Mitmachen und Anfassen an. Mit den größeren Enkelkindern kann man aber auch schon mal „nur“ gucken gehen. Etwas über die Hamburgische Geschichte zu erfahren und dazu evtl. noch Zeitzeugen direkt an der Seite zu haben, macht auch Kindern Spaß.

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Lange im Auto?
Für lange Autofahrten sollte man gut gerüstet sein, denn fast kein Kind mag stundenlang sitzen. Nehmen Sie Musik mit, die Ihr Enkelkind gern hört. Viele Hörspiele sind auch für Erwachsene durchaus lustig anzuhören, so beispielsweise Geschichten aus der Reihe um „Ritter Rost“. Mit diversen Autospielen können Sie sich je nach Alter des Kindes gemeinsam die Zeit vertreiben. Für die kleineren Mitfahrer zählt man verschiedenfarbige Autos, mit den Größeren bilden Sie Sätze aus den Buchstaben auf dem Kennzeichen. 

Da können beide Seiten sehen, ob sie die Zeit miteinander anstrengend oder anregend finden. Und die erste Nacht allein ohne Mama und Papa muss ja nicht gleich im Urlaub in Amerika sein.Das gemeinsame Verreisen ist aber nicht nur ein Geschenk für die Enkel, auch die Großeltern profitieren von der Fahrt. Anita Rosbiegal fährt seit sieben Jahren mit ihrem Enkel in den Urlaub. „Mit ihm gibt es eine ganz neue, andere Sicht auf die Dinge“, erklärt die 73-Jährige. „Ich unternehme viel mehr bzw. anderes, als wenn ich allein fahren würde“.

Ein Markt 
Schaut man im Internet nach Reisen, gibt es ein eigenes Segment für Großeltern mit den Enkeln. Da gibt es Schnäppchen und die Großeltern kommen in die Gunst der Familienpauschalen.

Leider ist nicht jedes Kind frei von Übelkeit. Besonders im Sommer kann die stickige Luft ihr Übriges tun und dem Kind wird während der Fahrt schlecht. Nehmen Sie hierfür verschließbare Beutel mit. Planen Sie lieber eine Pause mehr ein. Am besten sind Rastplätze mit Spielplatz, auf denen sich die Kinder austoben können. Wenn es keinen gibt, laufen und hüpfen Sie mit dem Kind. 
Das ist auch für die eigenen Beine und Gelenke gut. Ein kleines Picknick, dass auch im Auto verzehrt werden kann (Banane, Salzstangen, Knabbergemüse) gehört auf jeden Fall dazu. Besonders wichtig ist es, ausreichend Getränke dabei zu haben. Schon aus Langeweile bekommen die meisten Menschen im Auto und Zug Hunger und Durst.

Alles dabei?

Es gibt sicher auch mal einen Regentag und da sollten die richtigen Spiele und Malsachen im Koffer sein. Am besten packen die Kinder mit ein, was ihnen besonders Spaß macht. Gut ist es, eine kleine Überraschung aus dem Hut zaubern zu können – ein Stickeralbum, ein kleines Spiel, ein Buch. Das vertreibt schnell schlechte Laune und Langeweile. Das Kind sollte auch Kuscheltiere und Lieblingsspielsachen einpacken, soweit Sie Platz dafür haben. Ein gutes Maß ist es, das Kind einen kleinen Rucksack selbst packen zu lassen.

Macht es noch einen Mittagsschlaf? Kinder können sich zwar auch gut anpassen, wenn mal etwas anders läuft und die Oma beispielsweise keine Schokocreme auf dem Frühstückstisch erlaubt, aber ein paar Lieblingsgerichte zu kennen, erleichtert die Essensplanung und verhindert das Mäkeln am Tisch.

Nicht zu viel 

Der Wunsch, den Enkelkindern einen besonders schönen Urlaub zu bieten, lässt so manchen Senioren zur Hochform auflaufen, Freizeitaktivitäten zu planen. Das ist falsch verstandene Liebe, denn das kommt bei Kindern gar nicht so gut an. Ein kuscheliger Vormittag in der Ferienwohnug mit spielen und lesen oder am Strand nach Muscheln zu suchen, kommt der kindlichen Sicht, was Urlaub ausmacht, bedeutend näher. Viele Kinder hetzen in ihrem Alltag schon von Termin zu Termin. Wenn das Gefühl aufkommt, dass es so auch in den Ferien weitergeht, macht es sie eher missmutig. Lieber ein paar Highlights aussuchen und diese gemeinsam genießen.

S. Rosbiegal © SeMa

Für eine Reise sollten Sie diese Dinge auf jeden Fall dabei haben:

  • Ausweis • Impfausweis • Krankenversichertenkarte
  • Wichtige Telefonnummern (Kinderarzt, Eltern auch mobil) 
  • Zettel mit Unverträglichkeiten/Allergien 
  • Fieberthermometer • Zeckenzange • Pflaster/Jodsalbe 
  • Fiebersenkende/Schmerzstillende Mittel 
  • Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. 

    Einen Enkel-Notfall-Ausweis gibt es auf

www.grosseltern.de

zum Herunterladen.

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Ab wann geht es auf Reisen?
Das kommt darauf an, wie sehr die Großeltern schon Bezugspersonen für das Enkelkind sind. Ein Dreijähriger, der Oma und Opa nur von drei Besuchen im Jahr kennt, wird mehr Schwierigkeiten haben, gleich zwei Wochen mit ihnen auf Reisen zu gehen, als die Sechsjährige, die einmal in der Woche einen Oma-Tag hat und diese schon gut kennt. Starten sollte man erst einmal mit Tagesausflügen. 

Mitte März, als Corona kam und den Alten der Kontakt zu den Jungen abhanden kam, da hat der Schauspieler und Regisseur Otto Köhlmeier (70+) begonnen, über Internet gemeinsam mit seinen beiden Enkelkindern Stefan (10) und Katharina (7), Geschichten zu schreiben. Um so in dieser kontaktfeindlichen Zeit den Kontakt zu seinen Liebsten nicht zu verlieren. Um so auch die Kinder aus der Corona-Lethargie, sie sich allmählich übers Land legte, herauszuholen.

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Enkelkinder Stefan und Katharina

Dieser Tage präsentierte der Schauspieler und Regisseur Otto Köhlmeier das von ihm gemeinsam mit seinen beiden Enkelkindern verfasste Buch „Märchen aus Corona-Tagen“. Ein Buch mit fünfzehn spannenden Geschichten, mit fünfzehn modernen Märchen, die von den dreien in der Zeit des Lockdowns via Internet geschrieben wurden.

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Otto Köhlmeier und Enkelkinder Stefan und Katharina

„Ich  wollte den Kontakt zu meinen Enkelkindern nicht verlieren, wollte sie durch unser gemeinsames Tun aus dieser Corona-Lethargie herausholen“, eröffnete Otto Köhlmeier den Lese- und Präsentationsabend. Mit launigen Worten berichtete er, wie der alte Opa, der zehnjährige Enkelsohn und die siebenjährige Enkeltochter sich gemeinsam in die unterschiedlichsten Themen vertieften, sich trotz Distanz prächtig austauschten, gemeinsam kreativ wurden und Corona so ein Schnippchen schlugen. Dazu las die Oma, die Schauspielerin und Kabarettistin Gabriele Köhlmeier kürzere Sequenzen aus mehreren Geschichten. Von Geli, dem Jagdgeparden, über den kleinen Ferdinand Feuersalamander bis hin Oma Scheißdinix. Mit großer sprachlicher Fertigkeit gelang es ihr, wortreich zu unterhalten und Lust auf mehr zu erzeugen. Umrahmt wurde die Buchpräsentation durch märchenhafte Klänge des Trios „Klanglandschaft“.

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Otto Köhlmeier

Der SeMa Buchtipp:

Märchen aus Corona-Tagen

Ein Lese- und Vorlesebuch für Kinder von fünf bis hundert

Otto Köhlmeier
Berenkamp-Verlag
216 Seiten (Hardcover)
22,– Euro
ISBN 978-3-85093-414-5

Ein Portal nur für Opas (und Omas): Grossvater.de

Fast 700 Besucher in der Woche hat der Internetauftritt von Grossvater.de. Hinter der Seite steckt der schlaue Kopf von Jürgen Busch, selbst vierfacher Großvater. Der 74-Jährige wurde so oft von seiner Frau gefragt: „Was machen wir nachher mit den Enkeln?“, dass Busch sich dachte: „Ideen habe ich genug. Warum sollen nicht auch andere davon profitieren?“ Kurzerhand machte sich der ehemalige Ingenieur an die Arbeit und setzte die Website für Großväter auf. „Inspiration und Tipps für Großväter“, steht auf der Startseite, und davon bietet Grossvater.de eine Menge: Spielen, Basteln, Werken und Backen – zu jedem Thema gibt es eine eigene Rubrik.

Natürlich gibt es für weniger erfahrene Omas und Opas auch ein paar Tipps und Anleitungen, wie man online am besten mit den Enkeln kommunizieren kann. Überhaupt die Technik ... wer sich fürchtet, findet unter „Digitales“ Anleitungen für den Einstieg. Die Informationen reichen vom Kauf eines Smartphones bis hin zur Einrichtung von WhatsApp und Skype und wie man die Applikationen nutzt.

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Neues entdecken und ausprobieren

In Zeiten von Corona hat sich der Schnelsener Jürgen Busch streng an die Quarantäne-Regeln gehalten, aber quasi täglich via Skye oder WhatsApp mit seinen vier Enkeln kommuniziert. Einmal gab es sogar Online-Puppentheater. Das war zwar für Opa Busch zunächst etwas knifflig, die Freude der Kinder aber war riesig.

Das Ergebnis gibt es unter grossvater.de/opa/puppentheater-zuhause/ zu sehen. „Durch meine Beschäftigung mit meiner Seite bin ich sogar zum Backen gekommen“, freut sich der agile Senior. „Ich habe vorher noch nie gebacken, wollte es dann aber doch einmal ausprobieren“, so Busch. „Der erste Feuerwehrauto-Kuchen (mit viel Lebensmittelfarbe) ist dann auch gar nicht schlecht geworden. Das werde ich auf alle Fälle einmal wiederholen.“

Mithelfer gesucht

Unter der Rubrik „Mitmach-Opa“ können sich übrigens alle Interessierten beteiligen. „Dies ist gerade eine One-Opa-Show“, schmunzelt Jürgen Busch. „Das soll aber nicht so bleiben. Ich wünsche mir, dass möglichst viele mit Ihren Ideen zum Gelingen der Seite beitragen. Viele Omas und Opas haben bestimmt tolle Ideen. Hier können sie sie gern mit vielen teilen“, so der 74-Jährige. „Du trägt mit deinem Beitrag dazu bei, Großväter erfinderischer werden zu lassen und ihnen die gemeinsame Zeit mit ihren Enkeln spannender zu gestalten“, schreibt Busch auf seiner Seite. Das Ganze geht übrigens auch anonym und kostet natürlich nichts.

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Rezept für Feuerwehrauto-Kuchen
Kastenform für den Feuerwehrauto-Kuchen

Zutaten:
• 260 g Butter
• 150 g Zucker
• 1 Packung Vanillezucker
• 1 Prise Salz
• 4 Eier
• 300 g Weizenmehl
• 4 TL Backpulver
• 2 EL Milch
• 80 g Nussnougatcreme
• 1 weiße Fondantdecke
• je einmal rote und blaue Lebensmittelfarbe
• 1 Mikado-Schokostäbchen
• einige Lakritzschnecken
• einige M&M®
• einige Schokobuchstaben und -zahlen

Geburtstagskuchen

• Weiche Butter geschmeidig rühren, Zucker, Vanillezucker und Salz unterrühren.
Eier zugeben, Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen und in den Teigmix geben.
• Die Hälfte des Teigs in die gefettete Backform füllen, die andere Hälfte mit Nussnougatcreme verrühren.
• Dunklen Teig auf den hellen geben. Mithilfe einer Gabel marmorieren.
• Backen und erkalten lassen.
• Erkalteten Kuchen auf eine Tortenplatte geben, mit Nussnougatcreme bestreichen. Fondantdecke auflegen, Reste abschneiden.
• Fondantdecke mit Lebensmittelfarbe bestreichen.
• Mit den übrigen Zutaten dekorieren.

Corinna Chateaubourg © SeMa

Sobald die Sonne wieder die Menschen und deren Herzen erwärmt, lockt ein Ausflug in die Natur. Die Buslinie 340 des HVV bringt die Besucher, die nicht mit dem Auto fahren möchten, direkt zum Wildpark im Süden Hamburgs. 1969 wurde der 50 Hektar umfassende Park gegründet. Viele Besucher, die heutzutage anreisen, kamen früher schon mit ihren Eltern oder Großeltern.

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Hängebauchschwein auf den Wegen.

Mindesten 1000 Tiere haben hier ein Zuhause gefunden und werden liebevoll gehegt und gepflegt. Auf der bewaldeten Fläche sind 100 unterschiedlichen Arten zu beobachten. Über die verschiedenen Rassen, von A wie Alpakas bis zu Z wie Zwergziegen, werden auf Informationstafeln wichtige Hinweise auf z. B. Herkunftsland, Geburtsdatum oder auch Lebensart und Höchstalter gegeben.  

Auf Tierschutz und die Erhaltung vom Aussterben bedrohter Arten legen die Mitarbeiter ihr besonderes Augenmerk.

Bei einem Besuch in der Region Rosengarten sollten Sie sich mindestens zwei Stunden Zeit nehmen, um den Park und dessen tierische Bewohner zu erleben. Gleich rechts vom Eingang werden Sie von frei laufenden Hängebauchschweinen begrüßt, die auf Futter und Streicheleinheiten warten. Auch die Zwergziegen haben in ihrem großflächigen Gehege direkten Kontakt zu den Besuchern.

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Katherina bei der
Waschbär-Fütterung.

Täglich finden um 12 und um 15 Uhr faszinierende Flugschauen im Freigehege statt, an Sonn- und Feiertagen zusätzlich auch um 16.30 Uhr. Über die Termine für die Schaufütterungen  informieren Sie sich am besten gleich am Eingang.   

Als in der Vollmondnacht vom 17. auf den 18. Januar die Barock-Eseldame Annabell nach der zwölfmonatigen Tragezeit den kleinen weißen Maximilian zur Welt brachte, war die Sensation perfekt. Er ist der Liebling der Tierpfleger und Besucher. Maxi, wie er genannt wird, hat hellblaue Augen und ein weißes Fell. Diese Rasse hat ihren Ursprung in der Barockzeit, daher auch der Name. Die außergewöhnlichen Vierbeiner galten damals als „Lichtbringer“, und jeder, der etwas auf sich hielt, schmückte sich mit diesen Maultieren. In erster Linie waren die Adligen Besitzer. Heute gibt es nur noch ca. 300  Barock-Esel weltweit. Somit ist diese Rasse sehr selten und zählt auch zu den gefährdeten Nutztierrassen. Auch im Gehege der Wildschweine und Nutrias geht es munter zu, denn die Tiermamas haben Nachwuchs bekommen. Ihren Hund können Sie gern an der Leine geführt mit auf Ihre Erkundungstour nehmen.

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Franka mit dem Barock-Eselchen Maxi.

Ein besonderes, extra zu buchendes Angebot ist eine einstündige Fahrt mit der Wildpark-Bahn. Sie bietet Platz für bis zu 20 Personen. Diese Fahrt ist sehr beliebt bei Seniorengruppen, Großfamilien, Menschen mit Behinderungen oder auch bei Kindern mit müden Füßen. Die offenen Seitenwände ermöglichen den Blick auf die Natur und die Wildtiere. U. a. erwarten Sie der 45 m hohe Elblickturm, div. Events und Attraktionen, die Kunsthandwerkerhalle und ein großer Abenteuerspielplatz.      

Öffnungszeiten: April bis Oktober, von 8 bis 18 Uhr, Eintrittspreise: 11 Euro für Erwachsene (ab 15 Jahre), 9,50 Euro für Kinder (ab 3 Jahre) und 9 Euro für Personen mit B, H oder G im Ausweis. Unter www.wildpark-schwarze-berge.de oder Telefon 040/ 819 77 470 erfahren Sie alles Wissenswerte. Kostenlose Pkw-Parkplätze und Plätze für Campingfahrzeuge stehen zur Verfügung.

 

Text Marion Schröder + WSB – Fotos Marion Schröder (5) © SeMa

ENTDECKUNGEN, KULTUR UND VIEL SPASS AUF HISTORISCHEN PFADEN

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Radeln im Park
Babelsberg.

Foto: PMSG Andre Stiebitz

Im Skulpturengarten gibt es aktuell viel zu entdecken. Anschließend auf der Route liegt das Schloss Cecilienhof. (Möglicherweise interessiert die Kinder im Alter ab 14 Jahren auch die aktuelle Ausstellung. (s. u.))  Der Abstecher zur russischen Kolonie Alexandrowka vermittelt dann noch mal einen ganz anderen Blick auf Potsdam und seine vielen europäischen Einflüsse: Der Gemüsegarten mit zahlreichen Obstbäumen bietet sich zur Rast und zum unbesorgten Herumhüpfen an. Autos bleiben draußen. Wer noch genug Puste hat, könnte abschließend zum Holländischen Viertel radeln ... Im Cafe Guam (Mittelstraße 39) gibt es Käsekuchen – täglich zwischen acht und zehn verschiedene Sorten.

• Fahrräder für Groß und Klein gibt es unter anderem an der Verleihstation Pedales – Bike & Paddelstation am Hauptbahnhof Potsdam und am Bahnhof Griebnitzsee: potsdam-per-pedales.de

ORTE AM WASSSER

Mit dem Wassertaxi nach Sacrow

Waren Sie schon mal in Sacrow? Allein die Reise dahin kann zum Beispiel mit dem Wassertaxi eine willkommene Abwechslung sein. Sacrow liegt malerisch an der Potsdamer Havel. In diesem kleinen Ort zeigen sich die großen Dramen des letzten Jahrhunderts: Todesschüsse im Mauerschatten, eine Kirche hinter Stacheldraht, Dorffeste im Sperrgebiet und ein geheimnisvolles Schloss, in dem erst ein Nazi residierte und später KZ-Opfer versuchten zurück ins Leben zu finden. Sacrow strotzt von historischen Begebenheiten.

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Bei einem Spaziergang zwischen Kleingärten und am Wasser entlang spürt man die ganze Idylle der Gegend. Der Blick über die Havel geht in gerader Linie bis zum Potsdamer Brauhausberg. Oder rüber zur Pfaueninsel. Auf dem Panoramaweg Meedehorn stehen Tafeln, die – bei einer Art Schnitzeljagd – gefunden werden können und gleichzeitig an die Geschichte der Halbinsel Meedehorn erinnern. Bis 1989 war sie mit hohen Zäunen gesichert.

• Das „Potsdamer Wassertaxi“ bietet einen Linienverkehr per Schiff – mit festem Fahrplan und 13 Stationen (An- und Abfahrpunkten). Für Sacrow die Station Sacrow/Heilandskirche nehmen. Weitere Sehenswürdigkeiten – vom Park Sanssouci über Schloss Babelsberg bis zum Cecilienhof – sind mit dem Wassertaxi bequem zu erreichen. Die Tickets können beim Einstieg direkt an Bord gelöst werden. Die Wassertaxis fahren bis zum 3. Oktober jeweils donnerstags bis sonntags.

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Gemeinsam mit den Enkeln viel entdecken und erleben: Die Stadt Potsdam ist dafür sehr gut geeignet.

Foto: TMB Nimke

Sie haben in den Herbstferien noch nichts vor? Wie wäre es mal mit einer Fahrt nach Potsdam?

Und wenn Sie die Enkel mitnehmen, wird die Reise zu einem ganz besonderen Vergnügen – für beide Seiten. Versprochen! Wer bei Potsdam an Schlösser, historische Quartiere, das Holländische Viertel und das einzige Böhmische Weberviertel im heutigen Babelsberg denkt, liegt genau richtig. Möglicherweise ist der junge Nachwuchs – Enkelinnen und Enkel – für Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinne noch nicht ganz so weit. Und dennoch gibt es in und bei Potsdam so viel zu sehen, dass hier beide Seiten, Großeltern und Enkel, sehr gut auf ihre Kosten kommen. Wir haben uns mal für Sie umgesehen.

ORTE ZUM STAUNEN

Mit dem Fahrrad auf Entdeckertour

Das Potsdamer Gelände ist fast überall flach, und es gibt viele Möglichkei-ten, sich Räder auszuleihen. Auch für Kinder. Also wie wäre es mit einer Tour durch den Park Babelsberg bis zur Glienicker Brücke, mit Einkehr und/oder Ausstellungsbesuch in der Villa Schöningen?

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Im Schloss Cecilienhof gibt es noch bis Ende Ok-
tober die Ausstellung zur „Potsdamer Konferenz 1945“ zu sehen.

Foto: cc

ORTE DER GESCHICHTE

„Potsdamer Konferenz 1945 – die Neuordnung der Welt“ im Schloss Cecilienhof (für Kinder ab 14 Jahren)

Dass im Schloss Cecilienhof 1945 die Potsdamer Konferenz stattfand, die zu den bedeutendsten historischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts zählt, ist bekannt. Sie gilt weltweit als Symbol für den Endpunkt des Zweiten Weltkrieges und den Ausbruch des Kalten Krieges. Das im Schloss Cecilienhof verabschiedete „Potsdamer Abkommen“ legte den Grundstein für eine Neuordnung der Welt nach 1945. Gerade ist dort noch bis Ende Oktober die Sonderausstellung „Potsdamer Konferenz 1945 – die Neuordnung der Welt“ zu sehen. Sie wirft einen neuen Blick auf die Geschehnisse damals: Anhand von persönlichen Geschichten, die in den Tagebüchern der Sekretärin Churchills, Margaret Joy Hunter, festgehalten wurden, wird dabei Weltgeschichte erlebbar.  

• Tageskarten für Besucher über 65 Jahren 10 Euro (ermäßigt)/Kinder 10 Euro (ermäßigt). Mehr Infos: spsg.de/aktuelles/ausstellung/potsdamer-konferenz-1945-die-neuordnung-der-welt/

... an der Ostsee mit Ferienwohnungen.

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Den familiengeführten Esel- und Landspielhof betreibt Friedrich August in der zweiten Generation. Ein erfahrenes Team steht ihm zur Seite

Seniorchef Eckart August und seine Frau Jutta kauften 1973 einen Resthof und ein acht Hektar großes Gelände, nur wenige Kilometer entfernt von der Howachter Bucht an der Ostsee.
Alles fing mit dem Esel Struwel an, der als Spielkamerad für die drei Kinder der Familie angeschafft wurde. Inzwischen warten 50 unterschiedliche Grautiere im einzigen Eselpark Deutschlands auf die Besucher und ihre Streicheleinheiten. Im Souvenir-Shop stehen knuddelige Plüsch-Langohren in verschiedenen Größen in den Regalen zum Kaufen und Liebhaben.

Juniorchef  Friedrich schaffte in den vergangenen sechs Jahren ein sehr individuell gestaltetes Freizeitparadies. Mit viel Fantasie, Fleiß und handwerklichem Können zauberte er aus Holz einen interaktiven Spielplatz mit drei Gebäuden, Türmen und Rutschen. Dazu eine Feuerwehr mit Drehleiter, einen Rettungswagen und den großen Mähdrescher mit viel Technik. Außerdem werden viele weitere Aktivitäten angeboten, wie z. B. Goldwaschen, Gokart-Fahren, Baggern in Sandkisten und eine große Hüpfburg. Nicht nur die Kinder, sondern auch Eltern und Großeltern sind erfreut über den Besuch in Nessendorf. Sie können sich bei Speisen, Getränken, Kaffee und Kuchen erholen und dabei ihre spielenden Kleinen im Auge behalten. Einmalig ist das schief gebaute rote Haus, in dem zwölf Kinder und zwei Erwachsene einen unvergesslichen Geburtstag feiern können. Das Geburtstagskind kann sich zwei Esel aussuchen, die dann mit im Haus stehen.  

Seine ganze Leidenschaft und sein Herz legte Friedrich August in das von ihm erschaffene Effekt-Kino. Hier können bis zu 60 Personen die 30-minütigen Abenteuer von Mini und dem XXL-Esel ansehen. Friedrich kann es im Kinosaal blitzen, donnern und sogar regnen lassen, wenn er möchte. Dieser Kinobesuch ist im Eintrittspreis inbegriffen.

Noch viel mehr erfahren Sie über den Esel-&Landspielhof auf der Homepage: www.eselundlandspielhof.de, Telefon 04382 -748. Die Adresse ist: Wiesengrund 3 in 24327 Blekendorf-Nessendorf. Eintritt für Erwachsene 10 Euro, Kinder ab 3 Jahre 10 Euro, Familien-Jahreskarte 90 Euro. Hunde sind, an der Leine geführt, erlaubt.     

 

Text und Fotos Marion Schröder © SeMa